Die Versammlungen deutscher Ornithologen 1845–1987: Ein Streifzug durch die Geschichte der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft

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<ul><li><p>2 [ J" Orn. / 129 </p><p>Die Versammlungen deutscher Ornithologen 1845-1987: Ein Streifzug durch die Geschichte der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft </p><p>Einhard Bezzel </p><p>Eine Geschichte der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft und ihrer Vorgnger bedeutet nichts weniger als ein Stck Kukur- und Wissenschaftsgeschichte sek der Mitte des 19. Jhrhunderts. Gerade die groe Zahl der Amateure in den Reihen der Ornithologen schuf stets zahlreiche Verbindungen zu vielen Entwicklungen im Gei- stesleben der Zeit. Die von jeher stark pluralistische Struktur der Gesellschaft belebte die wissenschaftliche Diskussion, fhrte dazu, da die Ornkhologen nie wekfremde Stubengelehrte waren, brachte freilich auch manchen Sturm bis zu ernsthaften berle- bensproblemen fr den Verein mit sich. Zunchst von den etablierten Universitten weitgehend gemieden und dann vor allem durch die enge Bindung an das Zoologische Museum in Berlin gewissermaen fr die serise Wissenschaft hoffhig geworden, zhlten Mitglieder in der Erforschung unbekannter Gebiete vor allem in Afrika und Asien zu den Pionieren und waren in der klaren Erkenntnis der Notwendigkek und richtiger Manahmen des Naturschutzes ihrer Zeit um Jahrzehnte, ja vielfach um fast ein Jahrhundert voraus. Die zweite Hlfte der Geschichte ab den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ist durch zunehmend strkere Verbindung mit Universitten und fhrenden Forschungsinstituten markiert, die heute selbstverstndlich geworden ist. Universittsprofessoren bilden die Mehrheit im Vorstand; die meisten Jahresversamm- lungen finden auf Einladungen von Universitten in deren Rumen statt, ohne da die Bedeutung der Amateurforschung und auch die Begeisterung in den Hintergrund getreten wre </p><p>Die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft hat drei Kriege berlebt. Der Zweite Welt- krieg bedeutete eine fnfjhre Unterbrechung ihrer Vereinsgeschichte Der anschlie- ende Wiederaufstieg fhrte aber zur bisher grten Mitgliederzahl, zur grten Inter- nationalitt und zu besonderer Herausforderung und Leistung sowohl auf verschiede- nen Gebieten der Grundlagenforschung als auch der angewandten Forschung vor allem fr die Erhaltung und den Schutz der Arten und ihrer Lebensrume </p><p>Eine umfassende Geschichte der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft auf engem Raum darzustellen, ist aus verschiedenen Grnden nicht mglich. Trotz verschiedener berblicke anllich runder Feiern und mancher bereits publizierter zusammenfas- sender Betrachtungen (s. Literaturverzeichnis) sind viele wichtige Quellen noch nicht annhernd ausgeschpft, z.T. auch als Folge des Zweiten Wekkrieges verschollen oder sehr schwer zugnglich. Aber auch das bisher bekannte und vor allem aus dem ~Jour- nal fr Ornithologie" zu schpfenden Material lt sich nicht zu einer knappen Dar- stellung verdichten, ohne da entscheidende Entwicklung oder herausragende Persn- lichkeiten vergessen wrden. </p><p>Nach einem fragmentarischen Rckblick auf die Geschichte der Zeitschrift unserer Gesellschaft (BEZZEL 1984), der ltesten noch bestehenden vogelkundlichen Zeitschrift </p></li><li><p>S.-Heft] Versammlungen 1845--1987 3 1988 ] </p><p>der Welt, soll hier eine kurze zusammenfassende Darstellung der Grndungszeit und der ersten Jahrzehnte versucht werden, die sich vornehmlich auf die Tagungsberichte sttzt. Die erste vollstndige und gegenber frheren Publikationen in manchen Details berichtigte Liste der Haupt- bzw. Jahresversammlungen seit 1845 zeigt, dafl die lange und wechselvolle Geschichte der Gesellschaft selbst die reine Zhlung der Veran- staltungen nicht ganz leicht macht. Eine kleine Sammlung von Fragmenten aus den Tagungsberichten im Originalton kommentiert schlielich, da offene Diskussionen unterschiedlicher Ansichten ber Wohl und Wehe der Gesellschaft schon immer auf der Tagungsordnung standen, wie bse und gute Zeiten ihre Auswirkungen auf das Vereinsleben zeigten und da die Ornithologen schon von jeher ihre Zusammenknfte krftig zu feiern wuten. </p><p>Grnder jahre Drei Neugrndungen und eine Fusion zweier Gesellschaften markieren nach auen </p><p>einschneidende Entwicklungsphasen in der Geschichte der heutigen Deutschen Ornithologen-Gesellschaft. </p><p>Jedenfalls im Nachhinein, nmlich bei der Feier des 50jhrigen Bestehens der Deut- schen Ornithologischen Gesellschaft auf der Jahresversammlung vorn 5.-8. Oktober 1900 in Leipzig, wird die erste Grndung der Gesellschaft auf JOHANN FRIEDRICH NAt;MAI'~S 12bndige ,Naturgeschichte der Vgel Deutschlands" zurckgefhrt, die 1822 begonnen, 1844 mit dem 12. Band abgeschlossen wurde Hl~r,M_Alxgq ScH_~~w betonte in seiner Festrede: ,Und noch eins, und fr uns wahrlich das Wichtigste: Nau- manns Werk gab den Impuls zum festen Aneinanderschliessen der in Deutschland vor- handenen, aber zerstreuten ornithologischen Krfte (SCHArOW 1901). </p><p>Die Vorgeschichte der Versammlungen deutscher Ornithologen setzt ST~SE~NN (in TrtomEN &amp; S~sE~I '~ 1957) freilich schon am 18. September 1822 an. An die- sem Tag fand in Leipzig die erste Zusammenkunft deutscher Naturforscher uiad rzte statt, zu der L. O~EN einen Aufruf erlassen hatte Man whlte auf der Versammlung einen Vorstand, stellte eine Satzung auf und hielt von nun an jhrliche Versammlungen ab, deren Teilnahme freilich fr manche Mitglieder als Folge der vielen politischen Grenzen im deutschen Sprachraum nicht selten mit Schwierigkeiten verbunden war. Die Ornithologie spielte auf den Tagungen naturgem nur eine nachgeordnete Rolle als Unterabteilung der Zoologie und vergleichenden Anatomie; ornithologische Bei- trge erschienen in Or~Ns Zeitschrift Isis". </p><p>Der Wunsch der Ornithologen zielte aber darauf ab, entweder im Anschlu an die Tagungen der deutschen Naturforscher zusammenzukommen oder als eigene Sektion dieser Vereinigung aufzutreten. Einer der ersten, der solche Gedanken formuliert~ war J. E NAt3MAI,~, der sogar anregte, sich mit einigen Freunden der vaterlndischen Ornithologie zu einem reinen ornithologischen Verein zu versammeln (Brief 22. Juni 1847 an J. STUgM, Nrnberg). Dieser beabsichtigten Vereinsgrndung gingen Aktivi- tten von E. BALDAMUS voraus, der auch im Namen von M. H. C. LICHTENSTEIN, E A. L. TrtmIx~MAvri,~ und J. E NAVMAI'~ am 30. Juni 1845 zu einer Versammlung </p></li><li><p>4 E. BrZZ~L [ J" Orn. L 129 </p><p>deutscher Ornithologen nach Kthen einlud. Vom 27.-29. September 1845 trafen sich in Kthen 32 Ornithologen als Sektion der Gesellschaft deutscher Naturforscher und rzte Gew'hk wurden J. E NAUMANN als Vorsitzender, E. BALDAMUS als Geschftsfhrer, E A. L. THIENEMANN als Protokollant. Als Hauptredner traten u. a. C. L. BREHM, E. BALDAMUS, E A. L THIENEMANN, J. E NAUMANN, A. R. v. LOEBEN- STERN und E. v. HOMEYER auf. Die Tagung war ein voller Erfolg, so da man eine all- jhrliche Wiederkehr des Zusammentreffens beschlo. </p><p>Die zweite Versammlung deutscher Ornithologen fand vom 30. September bis 2. Oktober 1846 in Dresden statt. Nur 23 Teilnehmer waren erschienen; viele eingela- dene einflureiche Zoologen glnzten durch Abwesenheit. Unter den wichtigsten Vor- trgen ist z. B. zu erwhnen ein Abri der Geschichte der Ornithologie von E A. L. THiENZMANN, ein Bericht von E. v. HOIVlZYER ber den Federwechsel der Wasservgel und von J. E NAUMANN ber die Abnahme der Vgel in der Mitte von Deutschland. </p><p>Die dritte Versammlung vom 28.--30. September 1847 in Halle war ein Mierfolg, denn nur 13 Teilnehmer waren erschienen. Auer einem Privatdozenten lie sich kein Vertreter der Universitten blicken. Trotzdem wurde fr 1848 ein Treffen in Leipzig vereinbart. </p><p>So meint denn auch SCrtALOW (1901): Aber beiden wohnte nicht mehr das impul- sive Interesse inne, welches der ersten Versammlung ein so glnzendes Prognosticon fr die Zukunft zu stellen schien. Die Revolution 1848/49 verhinderte ein erneutes Treffen, und ihr Ausgang schien der Idee der berregionalen Vereinigung deutscher Ornithologen den Todessto versetzt zu haben. Doch 1849 grndete BLDAMUS eine neue Zeitschrift, die Naumannia", die mit ihrem Untertitel Organ des Deutschen Ornithologen-Vereins die Grndung eines Vereins vorweg nahm. Mglicherweise hat der agile BALDAMUS mit der Naumannia, die spter dem ,Journal fr Ornithologie" unterliegen sollte, ein Wiederaufleben der Vereinsgrndung vorbereitet. </p><p>Neben ihm war es u.a.E.v. HOMEY~R, der NAUMNN ZU einem neuen Versuch berredet So kam es zur eilig einberufenen vierten Tagung vom 1. bis 3. Oktober 1850 in Leipzig, zu der allerdings nur 12 Teilnehmer erschienen. Strmender Regen, schlechte Organisation und die Nachricht vom Tode Osr~l~ BRrHMs, des Bruders von ALF~D, im Nil machte dieses Treffen zu einem traurigen Wiederbeginn. Doch war man sich einig: Der Hauptgrund fr das Zurckgehen des Besuchs der Versammlun- gen liegt in der in Cthen beliebten lockeren Konstkuierung oder vielmehr Konstitu- tionslosigkek, und drfte nur durch eine feste Konstituierung Leben und Zweck dieser von den vielen Freunden unserer Wissenschaft so freudig begrten Versammlung zu erwarten sein" (Tagungsbericht Naumannia 1, 1850). Eine Satzung wurde daher ent- worfen und angenommen. Einem sechskpfigen Vorstand stand NAUMANN vor, mit gleichen Rechten wie die brigen Mitglieder. Diese Tagung gilt herkmmlicherweise als die eigentliche Geburtsstunde der heutigen Deutschen Ornithologen-Gesellschaft. Die Gesellschaft sollte einmal im Jahr an einem Ort Deutschlands tagen, um in leben- digem Gedankenaustausch die Ornithologie zu frdern. </p><p>Auf der fnften Versammlung vom 11. bis 13. Juni 1851 in Berlin wurden die Leipzi- </p></li><li><p>S.-Heft ] Versammlungen 1845-- 1987 5 1988 J </p><p>ger Beschliisse best~tigt. Das Mkgliederverzeichnis 1851 fhhrt bereits 80 Namen auf, die allerdings nicht alle ordentliche Mitglieder betrafen. </p><p>Die sechste Versammlung traf sich vom 5. bis 10. Juli 1852 in Altenburg. J. E NAU- MANN lehnte den Vorsitz der Tagung zugunsten von C. L. B~EHM ab. Dem Vorstand geh6rten nunmehr sieben Mitglieder an, darunter C. L. BI~HM, E. E v. HOMEYER, M.H.C . LICHTENSTEIN, J. E NAUMANN und E. BALDAMUS, der als Sekret~ir 27 Teil- nehmer notieren konnte. 70 ordentliche Mitglieder hatten sich mittlerweile einge- schrieben. </p><p>Die siebte Versammlung in Halberstadt vom 11. bis 14. Juli 1853 sah 41 Mkglieder. Das Mitgliederverzeichnis fiihrte jetzt 107 ordentliche und 9 Ehrenmitglieder auf. Die Er6ffnungsrede hielt W. THIENEMANN, zum Vorsitzenden der Tagung wurde M. H. C. LICHTENSTEIN gew'iihlt. Die Spaltung in der Zeitschriftenfrage (BEZZEL 1984) deutete sich an: Der offizielle Tagungsbericht erscheint in Naumannia 3, 1853, S. 113-- 128, doch legt J. CABAI, aS, der neue Herausgeber des ,Journal fiir Omithologie; 1854 eine eigene Erinnerungsschrift vor (erschienen im Verlag des J. Orn., T. Fischer in Cassel), zu der L. REICHENBACH das Vorwort schrieb. </p><p>Abb, 1, Aufruf yon J. CANAnIS zur Griindung einer Deutschen Ornithologischen Gesellschaft zu Berlin im Journal fiir Ornithologie 15, 1867. </p></li><li><p>6 E. BEZZEL [ J" Orn. t 129 </p><p>Die Differenzen zwischen Berlin (u. a. J. CAI3ANIS) und dem Vorstand der Deut- schen Ornithologen-Gesellschaft, vor allem durch J. H. BLASIUS und B. ALTUM vertre- ten, fhren dazu, da auch nach dem Ende der Naumannia 1858 im offiziellen Nach- folger, dem ~Journal fr Ornithologie; keine Tagungsberichte erschienen (BEzzEI~ 1984). Nicht zuletzt persnliche Differenzen im Kreise der Deutschen Ornithologen- Gesellschaft fhrten zu einem Niedergang. Nach anfnglicher Begeisterung gelang es nicht mehr, jedes Jahr eine Versammlung zu vereinbaren. So scheint &amp;nn bereits in der Versammlung zu Nienburg, im Jahre 1867, die Frage des Fortbestandes der Gesell- schaft eingehend errtert worden zu sein, ohne dass jedoch ein bestimmter Beschluss hierber gefasst worden wre Cabanis, der dieser Versammlung beigewohnt und mit seinem Antrag, das Journal fr Ornithologie zum Gesellschaftsorgan zu bestimmen, nicht durchgedrungen war, schien mit dem Ein&amp;uck nach Berlin zurckgekehrt zu sein, dass eine Auflsung der Gesellschaft unmittelbar bevorstehe Sei es nun in irriger Auffassung der Nienburger Verhandlungen, sei es vielleicht auch um ein fair accompli zu schaffen, kurz, Cabanis entschloss sich in rascher That zur Bildung einer neuen Gesellschaft (ScHALOW 1901). </p><p>Schlielich forderte 1867 J. CABANIS mit Untersttzung zahlreicher Ornithologen zur Grndung einer Deutschen Ornithologischen Gesellschaft zu Berlin auf, als deren offizielles Organ das ~Journal fr Ornithologie anzusehen sei. 1868 formierte sich diese Gesellschaft mit 48 Mitgliedern, deren Zahl rasch stieg. </p><p>Die Ziele dieser Gesellschaft regelte ~ 2 des 1868 in Kraft getretenen Status: Zweck der Gesellschaft ist die Befrderung der Vogelkunde nach allen Richtungen hin, namentlich also Erforschung der gesammten Vogelwek, hinsichtlich der Feststel- lung der einzelnen Arten, ihrer Lebensweise und der Bedeutung ihres Lebens der bri- gen Thierwelt gegenber, gegenseitiger Austausch der gesammelten Erfahrungen und Beobachtungen in regelmssig wiederkehrenden Sitzungen und in einem gemeinschaft- lichen Organ." </p><p>Wegen des Kriegs 1870/71 wurden von der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, deren Mitgliederzahl immer strker zurckging, Beratungen ber eine Fusion beider Gesellschaften vertagt, Erst 1875 auf der 21. Versammlung der Deutschen Ornitholo- gen-Gesellschaft in Braunschweig kam es unter dem Vorsitz von E. v. HOMEYER zur Fusion. Ab Januar 1876 gab es dann nur noch die Allgemeine Deutsche Ornithologi- sche Gesellschaft ~, die sich dann seit 1896 als Deutsche Ornithologische Gesellschaft bezeichnete </p><p>In den 1876 angenommenen Statuten dieser Neugrndung, der vorletzten in der Geschichte unserer Gesellschaft, ist ber die Ziele ein bemerkenswerter Zusatz enthal- ten, der die Entwicklung kologischer Gedankengnge in der heutigen ffentlichkeit fast 100 Jahre vorwegnimmt. Vgel werden im Zusammenhang mit dem Haushak </p><p>L . </p><p>Abb. 2. Titelblatt des Berichtes ber die gemeinsame Tagung der beiden Gesellschaften zu Braunschweig 1875, auf der die im darauffolgenden Jahr vorgenommene Fusion und Neugrndung unter dem Namen </p><p>Allgemeine Deutsche Ornithologische Gesellschaft" beschlossen wurde </p></li><li><p>S.-Heft ] 1988 J </p><p>Versammlungen 1845--1987 </p><p>E I~ICHT ber die </p><p>XXI . Versammlung </p><p>der </p><p>ZU </p><p>1schweig, 20. - - 23. Mai 1875 </p><p>gemeinschaftlich </p><p>hjahrsversammlung der Berliner deutschen ornithologischen Gesellschaft </p><p>herausgegeben </p><p>VOl l </p><p>~fessor Dr. V r, Blas ius und Dl'. R. Blas ius frherem jetzigem </p><p>8ecretr der deutschen Ornithologen-Gesellschaft. </p><p>Braunschweig , </p><p>und Papier von F r iedr ich Vieweg und Sohn. </p><p>1875. </p></li><li><p>E. BEZZEL [ j. Orn. 129 </p><p>Abb. 3. Aufruf der beiden Vogelwarten zur Neugrndung der Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, der zur Griindungsversammlung am 14. Dezember 1949 in Freiburg unter dem Namen der Erstgrndung </p><p>1850 Deutsche Ornithologen-Gesellschaft" fhrte </p></li><li><p>S.-Heft ] 1988 J Versammlungen 1845-- 1987 9 </p><p>der Natur" gesehen: Zweck der Gesellschaft ist die Frderung der Ornithologie nach allen Richtungen, namentlich also Erforschung der gesammten Vogelwelt hinsichtlich der Systematik, des Krperbaues, der Lebensweise und der Bedeutung ihres Lebens fr den Haushalt der Natur. Dieser Zweck wird zu erreichen gesucht durch gegensei- t...</p></li></ul>