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  • Ein Projekt von „Musik zum Anfassen“ e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum Projektleitung: Heinz Friedl/Christian Mattick

    Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude

    Gefördert durch das Deutsche Museum und den Freundes- und Förderkreis Deutsches Museum e.V., die Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse München, die Marthashofen Stiftung, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und das Jugendkulturwerk München.

    www.musikzumanfassen.de

    Musik zum Anfassen im Deutschen Museum November 2007 - Februar 2008

    Eine Dokumentation

  • Unser besonderer Dank gilt unseren Förderern und Sponsoren, ohne deren großzügige Unterstützung dieses Projekt nicht zustande gekommen wäre: dem Deutschen Museum, dem Freundes- und Förderkreis Deutsches Museum e.v. durch dessen Unterstützung diese Dokumentation erstellt werden konnte, der Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse München, der Marthashofen Stiftung, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Jugendkulturwerk München für ihre große, zuverlässige und langfristige Förderung.

    Großer Dank den Mitarbeitern des Deutschen Museums, die uns bei unserem Projekt sehr geholfen haben, insbesondere auch den Mitarbeitern der Museumswerkstätten.

    Ganz besonderer Dank aber gilt Frau Dr. Silke Berdux, der Leiterin der Musikinstrumentensammlung des Deutschen Museums, ohne deren großes Engagement das Projekt nicht möglich gewesen wäre!

    HERZLICHEN DANK AN EUCH KINDER UND JUGENDLICHE!

    IHR WART SUPER DABEI! EURE BEGEISTERUNG, EURE KREATIVITÄT UND

    EURE FANTASIE ÜBERRASCHEN UNS IMMER

    WIEDER UND MACHEN UNS VIEL FREUDE.

    SO EIN GUTES PUBLIKUM HABEN WIR SELTEN!

    Impressum

    „Musik zum Anfassen“ im Deutschen Museum 2007-2008 Redaktion: Miriam Stumpfe/Christian Mattick Gestaltung und Fotografie: Irina Pasdarca Druck: Flyerpilot April 2009

    www.musikzumanfassen.de

    Grußwort von Harald Strötgen, Vorsitzender des Vorstandes der Stadtsparkasse München, für die Dokumentation „Musik zum Anfassen e.V.“ Mit dem Engagement unserer Kinder- und Jugendstiftung möchten wir spürbare Impulse setzen, die Heranwachsende aus allen sozialen Gruppen unserer Stadt erreichen und dazu beitragen, ihre Lebensqualität zu verbessern. „Musik zum Anfassen“ ist ein solches Projekt, das über alle gesellschaftlichen Unterschiede hinweg funktioniert. „Musik zum Anfassen“ wird in verschiedenen Münchner Schulen für die Jahrgangsstufen drei bis sechs angeboten. Auch Schülerinnen und Schüler, die bisher noch keinen Kontakt zur Musik hatten, können auf diese Weise ihr Interesse für die Kunst entdecken. Ziel des Projektes ist das Erforschen und Entwickeln eigener Talente, das bewusste Kennenlernen von Stärken und Schwächen. Es geht nicht darum, möglichst rasch ein Instrument zu beherrschen. Vielmehr steht die Lust am Experimentieren im Vordergrund, das gemeinsame Erlebnis und die Erfahrung vom Verschmelzen vieler einzelner Töne zu einem einzigen Klang. Hier können die Kinder eine Menge über sich selbst lernen. Sie entwickeln im wörtlichen Sinn „Selbst-Bewusstsein“, indem sie - jeder einzelne für sich - die Frage beantworten müssen, welchen Beitrag sie für den Erfolg der Gruppe leisten können. Damit bietet „Musik zum Anfassen“ einen wertvollen pädagogischen Beitrag, der über das reine Musizieren weit hinaus geht. Das macht „Musik zum Anfassen“ für uns förderwürdig. Der Münchner Nachwuchs liegt der 1999 - anlässlich des 175sten Geburtstags der Stadtsparkasse München - gegründeten Stiftung „Für Kinder und Jugendliche unserer Stadt“ besonders am Herzen. Ob es um Gesundheit, Erziehung, Ausbildung oder Freizeit geht – die gemeinnützige Einrichtung hilft, wenn Hilfe benötigt wird. Das Stiftungskapital beträgt 5,1 Millionen Euro. Das heißt, dass jährlich rund 250.000 Euro für Projekte zur Verfügung stehen.

    Ihr Harald Strötgen

    Inhaltsverzeichnis

    Die CD: „Musik zum Anfassen“ im Deutschen Museum Wie Kinder zu Klangforschern und Komponisten werden Ein Feauture von Uta Blaumoser

    Grußworte Harald Strötgen – Stadtsparkasse München Prof. Dr. Wofgang M. Heckl – Deutsches Museum

    Danksagung

    Ziel und Konzept

    Schulen und Daten

    Die Reihe im Detail: mza1 Hören mza2 Erleben mza3 Erforschen mza4 Werkstatt mza5/6 Erfinden mza7 Proben

    Aufführen: Abschlusskonzerte an den Schulen Programm Konzerte im Deutschen Museum

    Die Geschichten der Klassen Die an „Musik zum Anfassen“ beteiligte SchülerInnen und LehrerInnen Vier Kompositionsbeschreibungen

    Kommentare: Komponieren im Deutschen Museum (Christoph Reiserer - Komponist) Musiker (Heinz Friedl - Klarinettist) Museum/Musiksammlung (Dr. Silke Berdux, Leiterin der Musikabteilung Deutsches Museum)

    Wirkung (Schüler, Musiker, Lehrer …)

    „Musik zum Anfassen“ – Das Team „Musik zum Anfassen“ e.V.

    Projektbeispiel: Bilder einer Ausstellung Projektbeispiel: Southside Beat

    „Musik zum Anfassen“ im Deutschen Museum 2007/2008: alle Termine Projektentwicklung: Vorgehen in einzelnen Schritten

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    Musik zum A nfassen im D

    eutschen Mu seum

    Wie Kinder zu Klangforschern

    und

    Komponisten w erden

    Ein Feature von Uta Blaumoser

    Erstausstrahlung BR 4 am 4. M

    ärz 2008

    Grußwort von Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums Es freut mich, dass „Musik zum Anfassen“ im Deutschen Museum stattfindet. Das Projekt wird damit Teil der vielfältigen Bestrebungen des Deutschen Museums, Kinder und Jugendliche an Objekte und Themen heranzuführen, sie neugierig zu machen und ihnen den Sinn und die Faszination von Wissen und Kultur zu vermitteln. Die Meisterwerke aus Naturwissenschaft und Technik von den Anfängen bis heute, die das Deutsche Museum zeigt, sind Ergebnisse menschlicher Kreativität und Erfindungsgabe und können zahlreiche Anregungen geben.

    „Musik zum Anfassen“ fördert die Neugier von Schülerinnen und Schülern auf eigene Weise, eröffnet ihnen neue Erlebnisse und Erfahrungen und regt so ihre Kreativität an. Dabei geht das Projekt ungewohnte Wege: Die Ausstellungen des Deutschen Museums sind Ausgangspunkt für die Klang-Geschichten der Klassen, Klangkörper werden aus Materialien geschaffen, die in den Werkstätten des Museums zu finden sind. Auf spielerische Weise erforschen die Schülerinnen und Schülerinnen akustische Gegebenheiten und lernen damit einen wichtigen Bereich der Physik kennen. Sie experimentieren mit Klängen – wie ich es mit großer Begeisterung auf meinem Schlagzeug tue. Bei den Abschluss- konzerten geben verschiedene Ausstellungsräume eine faszinierende Kulisse ab und zeigen das Museum von ungewohnter Seite.

    Ihr Wolfgang M. Heckl

  • 2007/2008 Zielsetzung „Musik zum Anfassen“

    „Musik zum Anfassen“ möchte Ohren und Gedanken von Kindern und Jugendlichen öffnen für Musik in ihren verschiedensten Aspekten. In einem Alter, in dem Kinder direkt ansprechbar und zu begeistern sind, bekommen sie Anregungen und Anleitung, sich aktiv mit Musik auseinanderzusetzen - im Konzert, im Dialog, im Experiment, im Gestalten von Musik. Auch Kinder, die sonst keinen aktiven Zugang zur Musik haben, sollen erreicht werden. Die Workshops werden deswegen mit ganzen Schulklassen durchgeführt und gezielt an Grund- und Hauptschulen angeboten, in denen das Fach Musik oft ein Schattendasein führt.

    Gemeinsam mit den Profis Die MusikerInnen kommen über einen Zeitraum von zehn Wochen zu sechs Workshop-Konzerten (in wechselnder Besetzung) in die Klassen/Schulen. Die Kinder erforschen dabei ihre klangliche Umwelt, sensibilisieren ihre Wahrnehmung und lernen, das Gehörte differenziert zu beschreiben. Gleichzeitig entdecken und erproben sie musikalische Bausteine und Klangerzeuger, gestalten auf spielerische Weise Klang und musikalische Abläufe. Sie hören und erleben Musik aus erster Hand, von Profis gespielt, und verwirklichen mit den Profis gemeinsam musikalische Ideen. Der Wechsel zwischen Wahrnehmen, Beschreiben und eigenem Tun in den Workshops sorgt für nachhaltige Erlebnisse und Lernerfahrungen. Darüber hinaus lernen die Kinder Instrumente aller wichtigen Gattungen kennen.

    Erfahrungsraum Deutsches Museum Ein zusätzliches Mittel, die Kinder und Jugendlichen zu begeistern, war die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum. Mehrmals wurden die Workshops als musikalischer Ausflug ins Deutsche Museum gestaltet, das den Kindern und Jugendlichen viele Anregungen zu kreativem Gestalten bot: Technische Apparate wie Flugzeuge, Brücken oder astronomische Gerätschaften beflügelten die musikalische Fantasie.

    Vom Experiment zur Aufführung Die sechs Workshops bauten inhaltlich und didaktisch aufeinander auf. Alle Treffen wurden von einem konstanten Moderator begleitet, der als vertrauter Ansprechpartner die Kinder durch die Workshops führte.

    Sie mündeten schließlich in gemeinsamen Auftritten von Kindern und Profimusikern - zunächst öffentliche Konzerte in der Schule und zum Schluss zwei öffentliche Konzerte im Deutschen Museum, angelegt als Wandel(r)konzerte. Hier wurden neben „normaler“ Konzertmusik auch die während der Reihe entstandenen Schülerkompositionen in den entsprechenden Abteilungen gemeinsam von Kindern und MusikerInnen aufgeführt. Außerdem wurden für die Konzerte im Deutschen Museum eigens W