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Download Der Untersberg- Code -   von Reinhard Habeck Der Untersberg-Code Erich von Dniken  Dieter Broers Runen – Mit kosmischer Kraft ab Seite 4 ab Seite 14

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    GO Das kostenlose Internet-Magazin fr Grenzbereiche des Wissens November 2010

    33.

    plus EXKLUSIVINTERVIEW mit:

    Erich von Dniken undDieter Broersund vieles mehr

    Der Untersberg-Code

  • Editorial

    Herzlich willkommen liebe MYSTIKUM-Leser!

    ber die kilometerlangen und weit verzweigten Hohlrume sowie schwer zugnglichen Schluchten des sagenumwobenen Untersbergs (Salzburg) und deren Geheimnisse knnt ihr euch in dieser November-Ausgabe vertiefen.Unser geschtzter Stammautor Reinhard Habeck hat vor Ort recherchiert und berichtet ber selt-same Anomalien im Raum-Zeit-Gefge, ber Geheimsymbole und den rtselhaften Unters-berg-Code.

    Im Zuge des Grenzwissenschaftskongresses im bayerischen Regen (Oktober 2010) hat sich das Mystikum-Team mit Erich von Dniken und Dieter Broers zusammengesetzt. Die beiden ausfhrlichen und uerst span-nenden Interviews knnt ihr ebenfalls in dieser Ausgabe nachlesen. Alexander Woderscheck zeigt uns die Welt der Runensymbolik und beschreibt ausfhrlich mit welch leichten bungen wir diese Symbolik fr unseren Alltag ntzen knnen.

    In den Mystikum-News berichtet Noah von Neuem ber globale sowie aktuelle Themen des Auergewhnlichen.

    Das Mystikum-Team wnscht viel Spa beim Lesen!

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    Editorial

  • Inhaltsverzeichnis

    von Reinhard Habeck

    Der Untersberg-Code

    Erich von Dniken & Dieter Broers

    Runen Mit kosmischer Kraft

    ab Seite 4

    ab Seite 14

    ab Seite 35

    Interview

    von Alexander Woderscheck

    Veranstaltungskalender

    Seite 45

    Vorschau

    Seite 47

    Buch- und Filmtipps

    Viktor Farkas empfiehlt

    Seite 42

    Seite 33

    Seite 12MYSTIKUM-Nachrichten

    Seite 2Editorial

    Foto

    : ESA

    Rsselmops-Comic von Reinhard Habeck

    Seite 31

  • von Reinhard Habeck

    Der Untersberg-Code

  • Kann man der Zeit ein Schnippchen schla-gen? Gibt es Pltze auf unserer Erde, wo mit Sesam ffne Dich ein Zeitportal aktiviert werden kann? Wundersame Orte wie das berch-tigte Bermudadreieck, wo die Uhren angeblich manchmal anders ticken? Das klingt unglaub-lich. Gleich ein ganzes Dutzend bersinnlicher Pforten in die Anderswelt, soll es in der Alpen-region Salzburg geben, eingebettet zwischen den Ortschaften Grdig und Berchtesgaden. Hier im deutsch-sterreichischen Grenzgebiet erhebt sich majesttisch der sagenumwobene Un-tersberg. Die Bergregion umfasst rund 70 km. Hchster Gipfel ist der Bayerische Hochthron mit 1973 Meter. Wissenschaftliche Erkundungen durch Alpinisten und Hhlenforscher folgten erst im 19. Jahrhundert. Bisher wurden mehr als 400 Hhlen entdeckt. Etliche der teils kilometer-langen und weit verzweigten Hohlrume sowie schwer zugnglichen Schluchten sind nach wie vor unerforscht. Um das Innenleben des Un-terbergs ranken sich seit uralten Zeiten kuriose Sagen. Man erfhrt von Leuten, die angeblich Kontakte mit Zwergen und spukhaften Gestalten hatten. Menschen sollen im Inneren des Unters-bergs ein Zauberreich erblickt haben, von dem sie spter nach ihrer Rckkehr in die reale Welt in mrchenhaft anmutenden Schilderungen zu berichteten wussten.

    Der Untersberg

  • Sind diese berlieferungen immer blo Fantasy, Hallu-zinationen und fehlgedeutete Naturerscheinungen? Oder knnte doch mehr dahinter stecken? Sind Anomalien im Raum-Zeit-Gefge fr die auftretenden Phnomene ver-antwortlich? Spekuliert wird darber schon lange. Einige Sagen erzhlen von geheimnisvollen Tren auf Felswnden, die selten sichtbar werden und wenn, dann sogleich wieder verschwinden. Einer, der ein solches Stargate gesehen ha-ben will, ist ein Holzknecht namens Ellhammer Hiesl. Als er einst den Untersberg bestieg, sei pltzlich vor ihm ein groes, eisernes Tor sichtbar geworden. Der Mann vermu-tete, dass es in einen unterirdischen Gang fhrte. Er ver-suchte es zu ffnen, besa aber nicht die ntige Kraft dazu. Er beschloss seine Kameraden um Hilfe zu bitten, stieg vom Berg wieder ab und erzhlte im Tal seinen Freunden von der Entdeckung. Ausgerstet mit xten und Brechstangen kehrten sie gemeinsam zurck an jene Stelle, wo das Tor erschienen war. Doch so lange sie auch suchten, die eiserne Trschwelle war nicht mehr zu finden.Der sterreichische Mythenforscher Albert Depiny hat zahlreiche Untersberg-Sagen gesammelt. In vielen davon wird das Zeitphnomen bereinstimmend beschrieben: Menschen werden von kleinwchsigen Wesen in das Innere des Untersbergs gelockt und verschwinden spurlos. Wenn sie dann wieder zum Vorschein kommen, behaupten sie, ihre alt vertraute Umgebung vllig verndert vorgefun-den zu haben. Whrend sie sich nmlich im Zauberreich des Berges aufgehalten htten, seien drauen Tage, Wo-chen oder Jahrzehnte vergangen. Aberglaube aus frheren Zeiten? Ein aufgeklrter Mensch von heute kann doch sol-che Mrchen nicht ernst nehmen oder?

    Anomalien im Raum-Zeit-Gefge?

  • Die Lazarus-Handschriften

    Was beim Untersberg-Phnomen stutzig macht: Die behaupteten Begegnungen mit fremden Wesen und wahrgenommene Zeit-verschiebungen wiederholen sich seit vielen Jahrhunderten bis in die Gegenwart. Was dabei noch auffllt: Die Erlebnisberichte er-innern vielfach an die Lazarus-Geschich-te. In ihr knnte der Schlssel zur Wahrheit liegen. Die Handlung wird je nach Bild- und Handschrift in die erste Hlfte des 16. oder 17. Jahrhunderts verlegt. Die Dokumente lagern im Salzburger Museum, im Salz-burger Landesarchiv oder befinden sich in Privatbesitz. Soweit bekannt existieren 18 Versionen, die alle erst im 18. Jahrhun-dert niedergeschrieben worden sind. Der Kern der Erzhlungen ist immer gleich: Ein Mnch fhrt Lazarus ins Berginnere, wo ihm eine verborgene Welt offenbart wird. In allen Fassungen bezieht sich das Gesche-hen auf weit zurckliegende Ereignisse. Demnach knnten ltere Urtexte existiert haben. Ob verschollen, noch nicht entdeckt oder vernichtet, sei dahingestellt. Aus den erhaltenen Quellen geht deutlich hervor, dass mit Lazarus jedes Mal der Gehilfe des Stadtschreibers von Bad Rei-chenhall die Hauptperson der Erzhlung ist. Sein Vorname ist und bleibt stets Laza-rus. Sein Nachname lautet meist Gnzner. In andere Niederschriften wird er Gitsch-

    ner, Eitzner oder Aigner genannt. Es heit, im Alter von 65 Jahren, kurz vor seinem Ableben, soll Lazarus seine persnlichen Notizen mit den geschilderten Erlebnis-sen seinem Erben anvertraut haben. Der deutsche Sagenforscher Leander Petzoldt bemerkt dazu: Er hinterlie einen eheli-chen Sohn Johann (einen zu Bergheim bei Salzburg ansssigen Bauern), der spter je-dem gern mitteilte, was sein Vater im Un-tersberg gesehen hatte.In der ltesten Handschrift mit dem Titel Die Propheceyung, so im Undtersperg zu Reichenhall geschehen ist, im 1523. Jahr erzhlt Lazarus Gnzner in der Ich-Form. Entgegen anderen Auslegungen bedeutet dies, der Autor berichtet aus erster Hand, ist selbst der Erzhler und gibt persnlich wieder, was er mit eigenen Augen gesehen hat und fr wahr hlt. Das spricht meines Erachtens dafr, dass Lazarus Gnzner tat-schlich selbst der Verfasser der Texte ist. Mehr noch: Lazarus nennt Personen, die mit ihm gemeinsam eine verblffende Ent-deckung auf dem Untersberg bezeugen. Die Chronik wird im Salzburg Museum unter der Archivnummer Hs. 2398 aufbewahrt und enthlt 21 Illustrationen. Neben der Pe-gius-Handschrift gelten die Aufzeichnungen von Lazarus Gnzner als ltester Beleg zur Untersberg-Sage.

    Lazarus Original-Handschrift

  • Wir erfahren, dass der Stadtschreibergehilfe mit seinen Kollegen im Herbst ber eine tiefe Klamm nahe dem Hochthron marschiert ist. Sie entdeckten eine Aushhlung und staunten ber eine my-sterise Schrift, die mit silbernen Buchstaben in den Fels graviert war. Daheim diskutierten sie ber Sinn und Inhalt, konnten sich aber keinen Reim daraus machen. Also wurde Lazarus Gnzner neuerlich auf den Berg geschickt, diesmal allein, um eine exakte Abschrift auf Papier zurckzubringen. Das macht Lazarus. Er findet die Stelle wieder und schreibt die Buchstabenkombination genau auf. In der ltesten Lesart erinnern die Zeichen und Symbole an einen geheimen Computercode. Er lautet:

    Was bedeutet der kryptische Buchstabensalat? Sind sie lediglich Nonsens oder enthalten sie den Schlssel zum Verstndnis des Untersberg-Mythos? In spteren Fassungen fehlt der Abdruck der Geheimsymbole oder er wird im Sinne christlicher Glaubensvor-stellung vllig verndert mit dem lateinischen Ausdruck S. V. R. G. E. T. S. A. T. U. M.

    wiedergegeben. Surget satum steht fr: Aufgehen wird, was gest worden ist. Davon ist in der Variante von Lazarus Gnzner aber nichts zu lesen. In einer weiteren Auslegung heit die Kombination:S. O. R. G. E. I. S. A. T . O. M.

    Beweggrund und Sinn dieser Text-Manipulation liegen im Dunkel der Geschichte. Wie immer man es dreht und wendet: Der echte Untersberg-Code wartet nach wie vor auf seine Enthllung.

    Der silberne Code

    S. d. d. occo. x.Satrnrop, 5. a. f. 5. 1. d.P. 6. m. 6. a. t. 5. q. o. t. m. 5. r. u. a. t.m. 519. r. l. v. e. p. 55. a. tt. tt. l. x missmariu. a. o. u st g c x 5. 1. 19. altomvracomic r l y. pymi. l o p m i. v m l t. t g

  • Die Entdeckung der Spiegelwelt

    Was geschah mit Lazarus nach beendeter Abschreibarbeit? Aus der Schrift erfahren wir, dass es zu spt fr die Heimreise war. Die Nacht brach herein und Lazarus entschied sich in der Klamm zu bernach-ten. Als er frhmorgens am nchsten Tag erwacht, kommt es zu ei-ner berraschenden Begegnung mit einem Mnch. Die Gestalt in der Kutte, wei, wer der Schreiberling ist, denn sie begrt Lazarus mit seinem Namen, obwohl sich die beiden zuvor noch nie begeg-net waren. Der ominse Mnch fhrt den verblfften Lazarus in den Wunderberg, nachdem sich eine eiserne Felstre geffnet hatte. Beim Betreten des geheimnisvollen Labyrinths wird Lazarus nachdrcklich aufgefordert

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