bundesinitiative frühe hilfen – umsetzung im freistaat sachsen

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Bundesinitiative Frühe Hilfen – Bundesinitiative Frühe Hilfen – Umsetzung im Freistaat Sachsen Umsetzung im Freistaat Sachsen

Author: gertrude-weixel

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  • Bundesinitiative Frhe Hilfen Umsetzung im Freistaat Sachsen
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  • Frhe Hilfen - 1 Abs. 4 KKG: Untersttzung der Eltern bei der Wahrnehmung ihres Erziehungsrechts und ihrer Erziehungsverantwortung...durch Information, Beratung, Hilfe. Vorhaltung eines mglichst frhzeitigen, koordinierten und multiprofessionellen Angebots im Hinblick auf die Entwicklung von Kindern vor allem in den ersten Lebensjahren fr: Mtter und Vter schwangere Frauen und werdende Vter | 15.11.2012 SMS / 42 2
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  • Beschreibung Frhe Hilfen: Sie sind lokal und regional koordinierte Hilfsangebote fr Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes. Sie zielen darauf ab, die Entwicklung von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frhzeitig und nachhaltig zu verbessern. Sie bieten Untersttzung im Alltag und frdern die Beziehungs- und Erziehungskompetenz von Schwangeren, Mttern und Vtern. Sie tragen mageblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz und Frderung. Sie tragen dazu bei, dass Risiken fr das Wohl und die Entwicklung des Kindes frhzeitig wahrgenommen und reduziert werden. (Quelle: NZFH) | 15.11.2012 SMS / 42 3
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  • Grundlagen und Ziele der Bundesinitiative Frhe Hilfen: 3 Abs. 4 KKG (Art. 1 des BKiSchG) Untersttzung des Aus- und Aufbaus der Netzwerke Frhe Hilfen und des Einsatzes von Familienhebammen auch unter Einbeziehung ehrenamtlicher Strukturen durch eine auf vier Jahre befristete Initiative 2012-2015. Dafr stehen insgesamt 177 Mio. EUR zur Verfgung. | 15.11.2012 SMS / 424
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  • Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Lndern bergreifende Erkenntnisse hinsichtlich: der strukturellen Voraussetzungen, Rahmenbedingungen von Netzwerken mit Zustndigkeit fr Frhe Hilfen und des systematischen Einbezugs des Gesundheitswesens; der Einsatzmglichkeiten von Familienhebammen und vergleichbarer Gesundheitsberufe in fr Frhe Hilfen zustndigen Netzwerken; der Mglichkeiten und Grenzen des Einbezugs ehrenamtlichen Engagements im Kontext der Frhen Hilfen. | 15.11.2012 SMS / 425
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  • Anliegen des Bundes: bestehende Aktivitten in Lndern und Kommunen ergnzen kein Ersatz von Frderprogrammen oder Parallelstrukturen, mglichst vergleichbares Niveau in den Lndern erreichen, Erkenntnisse fr die Ausgestaltung des Fonds zur Sicherstellung der Netzwerke und der psychosozialen Untersttzung von Familien gem. 3 Abs. 4 KKG erhalten. | 15.11.2012 SMS / 426
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  • Frdergegenstnde der Bundesinitiative: Netzwerke mit Zustndigkeit fr Frhe Hilfen Einsatz von Netzwerkkoordinatoren und -koordinatorinnen Qualifizierung und Fortbildung der Netzwerkkoordinatoren Manahmen zur Dokumentation und Evaluation der Netzwerkprozesse Frderung der konkreten Arbeit von Netzwerkpartnern (Veranstaltungen oder Qualifizierungsangeboten) untersttzende ffentlichkeitsarbeit 7 | 15.11.2012 SMS / 42
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  • Einsatz von Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich Einsatz von Familienhebammen Qualifizierung, Fortbildung, Fachberatung und Supervision Erstattung von Aufwendungen fr Teilnahme an Netzwerkarbeit Manahmen zur Qualittssicherung wie der Dokumentation des Einsatzes Ehrenamtsstrukturen und in diese Strukturen eingebundene Ehrenamtliche im Kontext Frher Hilfen Manahmen zur Qualittssicherung fr den Einsatz von Ehrenamtlichen Koordination und Fachbegleitung der Ehrenamtlichen durch Hauptamtliche Schulungen und Qualifizierungen (Koordinatoren und Ehrenamtliche) Fahrtkosten, die beim Einsatz der Ehrenamtlichen entstehen Erstattungen von Aufwendungen fr Netzwerkarbeit 8 | 15.11.2012 SMS / 42
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  • weitere zustzliche Manahmen zur Frderung Frher Hilfen Gefrdert nach bedarfsgerechter Zurverfgungstellung von Netzwerken und Familienhebammen Frderfhig sind ausschlielich Manahmen, die nicht schon am 1. Januar 2012 bestanden haben. Darber hinaus sind erfolgreiche modellhafte Anstze frderfhig, die als Regelangebot ausgebaut werden sollen. 9 | 15.11.2012 SMS / 42
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  • Ausgangsbedingungen in Sachsen: Schsisches Handlungskonzept fr prventiven Kinderschutz als landespolitische Schwerpunktsetzung seit 2007 Netzwerke fr Kinderschutz und Frhe Hilfen, inkl. eines Angebots zur aufsuchenden prventiven Arbeit der Jugendmter (APA); diese sind in fast allen Landkreisen und kreisfreien Stdten etabliert SchsKiSchG als landesgesetzliche Grundlage fr die Netzwerkarbeit seit 2010 Landesprojekt Netzwerke fr Kinderschutz Pro Kind Sachsen (gleichzeitig Bundesforschungsprojekt) 2007-2012 Fortbildung zur Familienhebamme 2009-2010, Grundlage: schsisches Curriculum bisher kaum Einsatz von Familienhebammen Modellprojekt ehrenamtliche Familiengesundheitspaten (2011-2013) | 15.11.2012 SMS / 42 10
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  • Schwerpunkte bei der Umsetzung der Bundesinitiative in Sachsen: Netzwerke: Ausbau und qualitative Weiterentwicklung, insbesondere in Kooperation mit dem Gesundheitsbereich Familienhebammen: schsischer Schwerpunkt; Etablierung des Angebots mglichst in allen Landkreisen/kreisfreien Stdten; mind. 30% des geplanten Mitteleinsatzes Ehrenamtsstrukturen: Auf- und Ausbau der Angebote (Patenschaftsmodelle, nachbarschaftliche Hilfe) | 15.11.2012 SMS / 4211
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  • Weitere Manahmen Frher Hilfen: Nutzung der Frdermglichkeit zur Untersttzung besonderer Zielgruppen: Niedrigschwellige Manahmen nach 16 SGB VIII fr Familien in besonders belasteten Lebenssituationen (Zugang!) Sozialpdagogische Begleitung als Tandem zur Familienhebamme Manahmen zur Begleitung psychisch kranker Mtter/Schwangerer bzw. Eltern mit Bindungsstrungen derzeit noch nicht frderfhig Klrung erforderlich! | 15.11.2012 SMS / 4212
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  • Landeskoordinierungsstelle: Qualifizierung, Qualittsentwicklung und Qualittssicherung in den einzelnen Frderbereichen der Bundesinitiative lnderbergreifender fachlicher Austausch Beratung der Kommunen (Kooperationsvereinbarungen) Untersttzung der Koordinierungsstelle auf Bundesebene (NZFH) bei der Evaluation der Bundesinitiative Fachliche Bewertung i. R. des Zuwendungsverfahrens Eingerichtet beim Landesjugendamt seit 8.11.2012. | 15.11.2012 SMS / 42 13
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  • Finanzierung und Frderverfahren: In der ersten Frderperiode bis 30.06.2014 stehen ca. 4,3 Mio EUR fr Sachsen zur Verfgung, die auf kommunaler Ebene eingesetzt werden. Bis Ende 2015 werden vorauss. rund 8 Mio. EUR den Kommunen zuflieen. Antragsbudgets der Gebietskrperschaften: nach Anteil der unter dreijhrigen Kinder Ergnzend erhlt der Freistaat jhrlich 180.000 EUR fr die Einrichtung einer Landeskoordinierungsstelle. Das Frderverfahren wird jeweils ber die Haushalte der Lnder abgewickelt. Die Mittel fr 2012 wurden am 24.10.2012 vom BMFSFJ zugewiesen und der Bewilligungsbehrde bergeben. | 15.11.2012 SMS / 4214
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  • Verfahren in Sachsen: Auf der Grundlage der bestehenden Richtlinie zur Frderung der Weiterentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe (FRL Weiterentwicklung) und der Frdergrundstze, die fr die Weiterleitung der Mittel an die Kommunen zu erstellen und mit dem Bund abzustimmen waren, werden die Mittel auf Antrag durch Zuwendung ohne kommunale Kofinanzierungsverpflichtung an die Landkreise und kreisfreien Stdte ausgereicht, eine Weiterleitung der Mittel an freie Trger ist mglich. Bewilligungsbehrde ist der KSV, fachliche Stellungnahme durch die Landeskoordinierungsstelle. Antrge fr 2012 knnen seit November bearbeitet werden. Eine bertragung nicht verbrauchter Mittel ist derzeit nicht gegeben. | 15.11.2012 SMS / 4215
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  • Konzeptionelle Grundlagen: Rahmenkonzept Frhe Hilfen im Freistaat Sachsen (Stand:12.10.2012) zugleich: lnderspezifisches Gesamtkonzept zur Umsetzung der Bundesinitiative als Grundlage fr die Zuweisung der Bundesmittel enthlt eine Beschreibung der Ausgangssituation sowie grundstzliche Aussagen zu den Aufgaben und Rahmenbedingungen der Strukturen Frher Hilfen sowie grundstzliche Entwicklungstendenzen Regionales Gesamtkonzept Frhe Hilfen des Landkreises/der kreisfreien Stadt Voraussetzung fr die Beantragung der Bundes- und Landesmittel und Grundlage fr die Kooperationsvereinbarung mit dem LJA Regionalspezifische Beschreibung des Ausbaustandes Frher Hilfen der Eckpunkte der einzelnen Manahmebereiche sowie Beschreibung der konkreten Entwicklungstendenzen | 15.11.2012 SMS / 4216
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  • Beispiel - Herausforderungen fr die Netzwerkarbeit: qualitative Weiterentwicklung auf der Grundlage des KKG und der Anforderungen der VV BI Vereinbarungen fr eine verbindliche Zusammenarbeit im Netzwerk Qualittsstandards (auch fr Umgang mit Einzelfllen) fortschreiben Ziele und Manahmen der Netzwerkarbeit festlegen und berprfen Strukturelle Fragen der Angebotsgestaltung und entwicklung klren (auch werdende Vter einbeziehen) Erweiterung der Netzwerkpartner gem. 3 Abs. 2 KKG, insbesondere um relevante Akteure des Gesundheitswesens (Geburts-, Kinderkliniken, GD, Kinderrzte, Hebammen) Schwangerschafts- konfliktberatungsstellen, Einrichtungen der Frhfrderung | 15.11.2012 SMS / 4217
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  • Einbindung der Familienhebammen, Untersttzung der neuen Angebotsform Entwicklung von Materialien fr besondere Zielgruppen ffentlichkeitsarbeit (Hinweis auf Bundesinitiative) Zusammenarbeit mit der Landeskoordinierungsstelle Zuarbeiten zur bundesweiten Evaluation 15.11.2012 SMS / 4218
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  • Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit!