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Eine Welt ohne Profit

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<ul><li> 1. Angelo NigroWorld without Profit</li></ul><p> 2. Dieses Buch wurde digital nach dem neuen book on demand Ver-fahren gedruckt. Fr den Inhalt und die Korrektur zeichnet der Autorverantwortlich.Fr die Bcher in der deutschen Sprache 2009 edition nove, NeckenmarktPrinted in the European UnionISBN 978-3-85251-534-2Gedruckt auf umweltfreundlichem, chlor- und surefrei gebleichtemPapier.www.editionnove.de 3. 1.AuflageDas Werk ist einschlielich aller seiner Teile urheberechtlich ge-schtzt. Jede Verwertung und Vervielfltigung des Werkes ist ohneZustimmung des Autors unzulssig und strafbar. Alle Rechte,auch die des auszugsweisen Nachdrucks und der bersetzungwie Verfilmung, sind vorbehalten! Ohne ausdrckliche schrift-liche Erlaubnis des Autors darf das Werk, auch nicht Teile daraus,weder reproduziert, bertragen noch kopiert werden, wie zumBeispiel manuell oder mit Hilfe elektronischer und mechani-scher Systeme inklusive Fotokopieren, Bandaufzeichnung undDatenspeicherung. Zuwiderhandlung verpflichtet zu Schaden-ersatz. Alle Personen und Namen sind frei erfunden. Der Romanist reine Fiktion. Alle im Buch enthaltenen Angaben, Ergebnisseusw. wurden vom Autor nach bestem Wissen erstellt. Sie erfolgenohne jegliche Verpflichtung oder Garantie des Autors und Verla-ges. Der Verlag bernimmt deshalb keinerlei Verantwortung undHaftung fr etwa vorhandene Unrichtigkeiten.5 4. Ein herzliches Dankeschn an alle, die an diesemBuch mitgewirkt haben, insbesondere an meine FrauVronique.7 5. EinleitungoderDie Entstehung dieses BuchesNach einem Traum der mich lange beschftigt undvon dem ich nicht wusste was er zu bedeuten hatte,bin ich wie von Geisterhand geleitet zum Schreibengekommen.In dem Traum vor etwa zwei Jahren war immer wie-der die Rede vom Salz der Erde. Dieser Satz wurdein meinem Traum mehrmals wiederholt. Ich konntedamals nicht verstehen was es damit auf sich hatte undhabe lange in Bchern, Zeitschriften und im Internetnach Salz, Wasser, Salzkristall, Papst, gyptische Pyra-miden, Maya und andere Hochkulturen, NA Cl undhalt alles was damit zu tun haben knnte recherchiert.Ich bin vom Himalaja Salz bis in die Weltmeere vor-gedrungen. Von Energie-Erzeugung und Elektrolysebis zur Osmose. Bis vor einigen Tagen als das Buchpraktisch geschrieben war, mir das Motiv oder derSinn dieses Werkes bewusst wurde und wie Schuppenvon den Augen fiel.Worum es im meinem Traum ging, war schlicht undeinfach die Bedeutung und den Platz des Menschenauf unserem Planeten und im Universum zu verste-hen. Unabhngig von seinem Glauben, seiner Her-kunft und Couleur. Hier steht der Mensch im Mittel-punkt der Diskussion. Er ist das Salz der Erde.Dieser Traum hat mir die Mglichkeit gegeben einBuch zu schreiben. Ich habe mal frher darber 9 6. nachgedacht, dies eines Tages zu tun, aber nie richtigdaran geglaubt.Was mich wundert ist, dass ich dabei ein fr die Be-griffe einiger Leser komplett utopisches, unrealis-tisches wie illusionres Buch geschrieben habe. Diedarin beschriebene VISION kann aber gar nicht soeinfach abgetan werden. Denn mein logisches Den-ken sagt mir und wahrscheinlich vielen von Ihnen, soabwegig ist das Ganze gar nicht, wenn die Menschheitberhaupt eine Chance haben will in Zukunft diesenPlaneten weiter zu besiedeln.Unser Ziel darf nicht nur stur auf dem Weg des mate-riellen Glcks weiter ausgebaut werden.Dieser Weg msste mit unserem klaren Menschenver-stand mittlerweile als der falsche Weg verstanden wer-den, egal wo er hinfhren mag. Wenn jeder Einzelnesich damit auseinandersetzen wrde, kommt er sehrschnell zum Entschluss, wir laufen entweder in eineSackgasse oder in unser Verderben.Wir sollten uns be-sinnen und uns selber eingestehen, so weit und nichtweiter.Wir mssen fr unsere Kinder etwas tun, wennes berhaupt noch eine Zukunft fr uns Menschengeben soll auf diesem wunderschnen Himmelskr-per.Was wollen wir ihnen und anderen berhaupt hinter-lassen?Lesen Sie selbst.10 7. VorwortIn diesem Buch mchte ich alle Nationen, Politiker,Religionen, Mediziner, Wirtschaftsbonzen und Ak-tionre bitten, sich zu migen und zu besinnen, derMenschheit nicht den Weg fr eine (bessere) Zukunftzu versperren mit ihren Unersttlichkeiten und L-gen.Die Schtze dieser Erde gehren sowohl den Men-schen als auch den Tieren und den Pflanzen. Letz-tere mssen wir wie unsere eigenen Kinder scht-zen, denn sie knnen sich nicht wehren. Da unsereAtmosphre so zerbrechlich ist wie Glas, sollten wirsie mit uerster Vorsicht behandeln. Alle Menschenhaben das Recht, teilzuhaben am Wohlstand, egal,welchem Land, welcher Farbe oder Gesinnung sieangehren. Unsere Kinder brauchen ein Vorbild undwir mssen sie schtzen vor jeglicher Ungerechtig-keit. Daher gilt es, der Armut massiv und konsequententgegenzuwirken. Wir sollten Gott dem Allmchti-gen dienen, damit die Verantwortlichen einsehen, dassdies der einzig richtige Weg ist. Dies sind keine leerenWorte, sondern die Botschaft Gottes, durch Nchs-tenliebe und Toleranz ein besseres Verstndnis unterden Menschen auf diesem Planeten zu erreichen.Tglich lernen wir von der Natur oder ahmen sienach. Aber ist es nicht dennoch schn, nach allentechnischen Errungenschaften zurck zur Natur zufinden und nach einem warmen Sommerregen denDuft von Gras einzuatmen? In kalten Wintertagenmorgens beim Aufstehen die eisige klare Luft und denkalten Schnee zu fhlen? An einer Quelle, umringt11 8. von Frhlingsblumen, unbekmmert den Durst zulschen?Also lasst uns alle miteinander etwas tun, damit diesalles fr unsere Kinder erhalten bleibt und nicht einesTages nur noch eine Gutenachtgeschichte darstellt.12 9. Unter dem Druck des Klimawandels2013Angesichts der multimedialen Mglichkeiten liesich der nun besser informierte Mensch nicht mehrso einfach durch die Lgenmatrix der Konzerne ein-wickeln, die sich mit billigen Tricks weiter bereichernwollten. Es kam zu einem Machtkampf mit gewissenskrupellosen Geschftemachern, die bislang gemeinthatten, mit den Rohstoffen und Bodenschtzen unse-rer Erde alles tun und machen zu knnen, wie es ih-nen beliebte, weil sie das ntige Kapital besaen.Im Zuge dieser Auseinandersetzungen war es gelun-gen, zuknftig nicht mehr alles mit Kapital oder Fusio-nen erwerben zu knnen, da die Regeln und Gesetzesich zum Wohle der Allgemeinheit gendert hatten,zumal eine Umweltkatastrophe, die unwiderruflichauf die Menschheit zurollte, mit allen Konsequenzendrohte. Wir mussten versuchen, sie mit all unserer In-telligenz und unserem Wissen zu verhindern, sei esdurch Fahrzeugreduzierungen, Stromeinsparungenoder Rationalisierung gewisser Rohstoffe und Pro-dukte. Wir mussten lernen, bewusster mit alldem um-zugehen und mit der Gemeinschaft zu teilen.Da die meisten fossilen Brennstoffe und Bodenscht-ze sich ihrem Ende zuneigten oder bereits erschpftwaren, lohnten sich Kriege zumindest deswegen einfach nicht mehr. Die Zukunft musste sich auferneuerbare Energien, einen vernderten Lebenswan-del und neue Strukturen unseres alltglichen Lebenskonzentrieren und sich daran orientieren.13 10. Hitze, Drren, berschwemmungen und Orkanewaren ein fester Bestandteil unseres Alltags gewor-den, dazu kam das Schmelzen der Gletscher. Fast alleTiere drohten auszusterben, weil das natrliche Um-feld ohne Hemmungen zerstrt worden war. Zudemmangelte es zusehends an Wasser, unserem kostbarstenGut, denn die Gletscher waren verschwunden und nurnoch im Winter auf den Nordkappen anzutreffen.Doch das schlimmste Problem stellte die Atmosphredar, die so verunreinigt war, dass das Kohlendioxid dieOberhand bernommen hatte und der Sauerstoffan-teil in der Luft schwand. Die berforderten Wissen-schaftler wussten keine Lsungen. Vermutet wurde,dass wir das Ozonloch unterschtzt hatten und derSauerstoff ins All entwich, wobei der Sauerstoffan-teil in der Luft zurckging. Die Jagd nach Sauerstoffwar somit erffnet. An einigen Stellen standen bereitsSauerstoffzapfsulen, nur fr besser Betuchte natr-lich, whrend die Bevlkerung in den hheren Lagenund in den Stdten ber Mdigkeit, Kopfschmerzen,Schwindelanflle und viele andere Gesundheitssch-den klagte. Ein Rckgang der Belastbarkeit der Men-schen machte sich bemerkbar. Groes Unheil standvor der Tr.Wenn die Politik zulie, dass sich die Konzerne wei-terhin bereicherten und nichts dagegen unternahm,schien eine universelle Katastrophe unabwendbar zusein. Wiederum andere, die die prekre Situation ver-harmlosten, mussten ausgeschaltet werden; jetzt galtes, der Forschung alle Mittel zur Verfgung zu stellen,damit schnell eine Lsung gefunden wurde.14 11. Die ErpresserMittlerweile war es Mrz geworden. Wir, mein Kol-lege Jan, mein Schwager Guiglelmo und ich, hattenunsere Forschungsarbeiten von damals weiter ausge-baut und Erstaunliches herausgefunden.Es klingelte an der Tr. Zwei Mnner standen da undwollten wissen, wo die Unterlagen der Forschungs-arbeiten respektive die Untersuchungen gebliebenseien. Sie wrden sich fr die Organismen in denUntersuchungen interessieren und fr eine Firmaarbeiten, die nicht genannt werden wolle, aber bereitsei, viel Geld dafr zu zahlen. Sie machten mir einAngebot. Mir kam das Ganze nach mehr als sechzehnJahren spanisch vor. Dabei hatte ich das Patent an dasPharmaunternehmen Medpharma fr noch weiterezwei Jahre abgetreten, in dem ich leitender Laborchefwar seit meinem Abschluss vor acht Jahren.Die habe ich bei meinem letzten Umzug verloren,versuchte ich beide abzuwimmeln.So, und das sollen wir glauben? antwortete derSchmchtige mit blonden Haaren und stie mich zurSeite. Mal sehen, ob du die Wahrheit sagst.Whrend er eintrat, hielt mich der Dickere fest undmeinte mit ruhiger Stimme: Mach keinen rger,Kumpel, ansonsten mssen wir andereMethodenanwenden.Ich entschied mich, keinen Widerstand zu leisten, dasich ohnehin nichts im Haus befand, was die Unter-lagen betraf. Nur mein Diplom hing an der Wandmeines Bros, das sie, ohne lange zu zaudern, im Nuverwstet hatten.Und jetzt zu dem Code vom Safe Den hast dudoch noch, hoffe ich, sagte der Dickere drohend. 15 12. Ja klar, der ist 294 293, gab ich sofort weiter.Guter Junge, kam die Antwort, whrend er auchschon den Code in die Tastatur vom Safe eintippte,wo vorher der nun runtergeschmissene eingerahm-te Maya-Kalender gehangen hatte. Zum Glck nureine Kopie. Er holte alle Papiere heraus und stbertesie durch, ohne fndig zu werden. Den Geldscheinenschenkten sie keine Beachtung.Der Dicke drehte sich zu mir um und meinte: Wirkommen wieder, dann gibst du sie uns schon frei-willig, wollen wir wetten? Dagegen war dies nurein hflicher Besuch, mein Herr. Komm, wir hau-en ab!, sagte er zu seinem Kumpan und beide ver-schwanden ohne weiteren Kommentar in RichtungTr.So, Brink, jetzt hast du ein Problem am Hals, dachte ich.Du besitzt den Schlssel zur Produktion von Sauerstoff undEnergie. Das verleiht viel Macht. Das darf niemals in falscheHnde geraten.Das hatte ich immer befrchtet. Sie waren jetzt hin-ter mir her. Jemand schien ausgepackt zu haben. Werwohl? Mein Leben stand pltzlich auf dem Kopf, auchwenn es zugegebenermaen so hatte kommen ms-sen. Eigentlich hatte ich zuerst eine Anlage errichtenwollen, bevor Profitgeier sich ber mich und das Pro-jekt strzten. Doch nun war ich gezwungen, einenanderen Weg zu nehmen. Aber welchen? Mir drehtesich der Kopf.Ich musste handeln, und zwar schnell, so wie damalsauf Spitzbergen. In jenen Tagen hatte das Wissen mei-ne Neugier entfacht, ein Feuer zum Lodern gebrachtund mich unvermittelt losgeschickt, um zu erfahren,was dahintersteckte. Einen Tag spter htte ich viel-leicht anders entschieden. Doch es war nicht mehr 16 13. dasselbe wie damals. Jetzt hatten sie sich an meineFersen geheftet. So machte das keinen Spa.Ein ungutes Gefhl beschlich mich, als ich mir meinerLage bewusst wurde. Ich war kein Held, sie wrdenmich jagen, um zu erfahren, was ich wusste. Ich muss-te etwas unternehmen, aber was? Mit wem konnteich reden, wen ins Vertrauen ziehen? Wer hatte etwasausgeplaudert? Jan, Guiglelmo, Len Almeida? MeineFrau Teresa? Mglich wre auch Fiona, meine Schw-gerin. Fragen, Fragen und nochmals Fragen.Schlielich war es kein Geheimnis, wie es um unse-ren Planeten und die Atmosphre stand. Die fossilenBrennstoffe gingen zur Neige, ganz zu schweigen vonden Naturkatastrophen, die uns tagtglich ber dieMedien vor Augen gefhrt wurden. Man htte sichfast an die Bilder gewhnen knnen, wren sie nichtso brutal. Die Unzufriedenheit fhrte weltweit zuvielen Unruhen unter den Vlkern, und es war keineEinigung in Sicht, wobei die Amerikaner die Terror-anschlge einfach nicht mehr in den Griff bekommenkonnten. Die ungleiche Verteilung griff noch mehrum sich, sodass die Hoffnungen auf eine Besserungvllig zu schwinden drohten.An diesem Mrzabend musste ich an meine jungenJahre denken und wie alles gekommen war. Schon1996 ein Wettlauf in puncto Jobsuche. Das mobileTelefonieren und dann das Medium Internet. Bereitsdamals ein Leben voll Stress und Hektik. Die Men-schen erlebten Diktaturen und Kriege. Der Terroris-mus brach ber die ganze Welt herein. Selbstmord-kommandos, die sich und unzhlige Unschuldige,Kinder und Erwachsene, mit in den Tod rissen. Diewilde Jagd auf Osama Bin Laden, dem die Tat vom 11.September 2001 zugeschrieben wurde, als das Unfass- 17 14. bare passierte und die Trme des World Trade Centersin Schutt und Asche zerfielen. Bis heute der fnfteNahostkrieg. Israel und die Palstinenser hatten ein-fach keinen gleichnamigen Nenner gefunden, sogardie Sunniten und Schiiten bekriegten einander. DiePolitik war in ihren unermdlichen Friedensbem-hungen gescheitert, egal, wer die Macht innehatte.Wie oft hatte man Friedenstruppen gesendet. Allesvergebens. Die Araber wollten Israel als eigenstndi-gen Staat nicht anerkennen und waren untereinanderzerstritten, da sich die Vlker im eigenen Land zu sehrunterschieden. Die Korruption zu offensichtlich. DerGraben zwischen Arm und Reich klaffte unberwind-bar auseinander. Jeder noch so kleine (falsche) Schrittder westlichen Welt wurde mit heftigen Demonstra-tionen und Ausschreitungen von der islamischen Weltbekmpft. Obwohl wir dringend Frieden brauchten,lieen uns der Fanatismus und der Stolz beider Seitennicht zueinanderfinden.Das Telefon klingelte. Es war Teresa.Liebling, wir sind soeben in Kln gelandet. Wobleibst du?Ja, ich hab dich nicht vergessen, es ist blo etwas da-zwischengekommen. Tut mir leid. Nimm dir ein Taxiund fahr zu meiner Mutter.Wo sind die Kinder?, gabich mit ruhiger Stimme zurck. Ich hatte sie ganz ver-gessen und griff geistesgegenwrtig zur Notlge. Ichmuss nur dringend ins Labor, einige Papiere fertigstel-len, da morgen ein neuer Termin anberaumt wurde.Ich hol dich spter bei meiner Mutter ab, okay? Ichwollte sie nicht beunruhigen. Ich beeile mich.Gut, mach nicht zu spt. Ich bereite etwas bei Mut-ti zu essen vor, die Kinder lassen gren. Also bis18 15. dann.Ciao, ciao, bis gleich!, gab ich zurck und beendetedas Gesprch, bevor ich mich noch verriet.Ach ja, die Kinder, soweit man das so sagen konn-te. Tommaso, mein Sohn, war inzwischen mit seinensechsundzwanzig Jahren genauso erwachsen wie seinezwei Jahre jngere Schwester Marcella. Meine FrauTeres...</p>