BLICK Extra Playoff 2012

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Alles zu den Playoffs der National League

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<ul><li><p>Foto</p><p>s:EQ</p><p>Imag</p><p>es,P</p><p>atric</p><p>kB</p><p>.Kr</p><p>mer</p><p>Foto</p><p>s: E</p><p>Q Im</p><p>ages</p><p>, Pat</p><p>rick </p><p>B. K</p><p>rm</p><p>erFo</p><p>tos:</p><p> EQ</p><p> Imag</p><p>es, P</p><p>atric</p><p>k B</p><p>. Kr</p><p>mer</p><p> Playoff Playoff Playoff Playoff Playoff Playoff Playoff Playoff PlayoffEXTRA</p><p>So sehenSieger aus:</p><p>Josef MarhavomHCD.</p><p>Donnerstag, 1.Mrz2012</p><p>SHEDDEN &amp; DEL CURTO</p><p>DAS GROSSESTREITGESPRCH</p><p>SEITE 4</p><p>DIE VIERTELFINALSZUGBIELDAVOSZSC LIONSFRIBOURGLUGANOKLOTENBERN</p><p>MeisterMeisterMeisterMeisterMeisterMeisterMnner!Mnner!Mnner!Mnner!Mnner!Mnner!MeisterMeisterMeisterMnner!MeisterMeisterMeisterMnner!MeisterMeisterMeisterMnner!MeisterMeisterMeisterihrErfolgs-Geheimnis</p><p>Mnner!Mnner!Mnner! ihr Erfolgs-Geheimnis</p><p>AchtSpielerverraten</p></li><li><p>Erfahrung oderUnbekmmert-heit? Defensiveoder Offensive? Esgibt verschiedeneErfolgsrezepte.VON DINO KESSLER</p><p>Defense wins championshipswird sportbergreifend geos-kelt, wenn auf den Spielfeldern umdas Tafelsilber gestritten wird. Isteine sattelfeste Defensive wirk-lich das einzige Rezept, um in denPlayoffs alle zu schlagen?Was istmit schnen Spielzgen, einemdurchschlagskrftigen Powerplay,krachenden Checks oder ein paaralten Scken mit viel Erfahrung?</p><p>Passgirlanden machen nur Ein-druck, wenn sie auf der Anzeige-tafel Spuren hinterlassen. DasPowerplay? Die Boston Bruins ge-wannen letzte Saison den Stanley</p><p>Cup trotz einer Erfolgsquote vonschrecklichen 11 Prozent (es gibtalso Hoffnung fr die ZSC Lions) und krachende Checks teilt heuteschon fast jedes Team aus.</p><p>Bleibt die Erfahrung. Die Gebr-der Von Arx tragen an jedem zwei-ten Finger einen Meisterring. BeimHCD gibt es ausser ein paar Roo-kies keinen Spieler, der nichtmindestens einen Kbel in dieLuft gestemmt hat. Im letztenFrhling waren die Bndner erfah-ren genug, um voll auf die Defensi-ve zu setzen: Auf dem Weg zum30. Meistertitel liess der HCD in14 Spielen lcherliche 22 Tore zu oder 1,57 pro Partie.Ein Rekord ist ein Rekord ist</p><p>ein Rekord.Eine routinierte Mannschaft tut</p><p>sich leicht damit, den Stellenwertder Defensive zu akzeptieren.Junge Spieler hingegen verhaltensich wie junge Hunde: Im Rudelwird das Spielzeug gejagt, wer es</p><p>einmal hat, will es nicht wiederhergeben.</p><p>Boston holte sich im letzten Jahrden Stanley Cup auch ohne vielErfahrung. Nur zwei Spieler derBruins (Recchi, Thornton) hattendie berhmteste Klubtrophe derWelt zuvor schon berreicht be-kommen aber die Bruins liessenam wenigsten Gegentore zu.</p><p>Auch Del Curtos HCD stand einstohne Routine in einem Playoff-Final: 1998 verloren die jungenBndner den Final gegen den routi-nierten EV Zug, bis zum ersten Titelsollte es noch vier Jahre dauern.</p><p>Die Routine ist fr den HCD imFrhling 2012 vor allem Mittel zumZweck: Wenn andere verzweifeln,kramen Von Arx &amp; Co. in denErinnerungen: Ah, eine solcheSituation haben wir auch schongemeistert.</p><p>In letzter Konsequenz muss aberauch ein Routinier vor einer Bin-senweisheit kapitulieren:Wenn du</p><p>Welche Klubs die meistenMEISTERSPIELERunter Vertrag haben</p><p>Klub</p><p>unter Vertrag habenAnzahlTitel</p><p>1. Davos 57 242. Bern 30 173. ZSC Lions 21 134. Lugano 13 95. Fribourg 12 96. Biel 9 77. Zug 9 5</p><p>Kloten 9 5</p><p>unter Vertrag haben</p><p>Davos 57 24 1. </p><p>Spielermit Titel</p><p>So wird man Meister</p><p>keinen guten Goalie hast, kannstdu alles andere vergessen.</p><p>In unserem BLICK-Playoff-Extraverraten acht Spieler ihre Erfolgs-Geheimnisse und erzhlen, wie sie eszum Titel geschafft haben.</p><p>Redaktion, Produktion:Daniel Leu (Leitung), Dino Kessler, AngeloRocchinotti, Stephan Roth, Nicole Vanden-brouck, Albert Fssler, Bruno HayozArtdirector: Jrg ZuberbhlerFotoredaktion: Benjamin Soland,Kathi Bettels, Andrin Bosshard, Toto Marti,Markus Senn, Sven ThomannKorrektorat: Ringier Redaktions-Services</p><p>BLICK Dufourstrasse 23, 8008 ZrichTelefon 044 259 62 62Telefax 044 259 66 65E-Mail blick@ringier.chInternet www.blick.chChefredaktor: Ralph Grosse-BleySportchef: Felix BingesserGeschftsfhrerin: Caroline ThomaLeiter Werbemarkt:Beniamino EspositoHerausgeber: Ringier AG,Brhlstrasse 5, 4800 ZongenDruck: Ringier Print Adligenswil AG</p><p>IMPRESSUMRedaktion, Produktion:</p><p>IMPRESSUM PLAYOFF-EXTRA</p><p>Cup trotz einer Erfolgsquote von einmal hat, will es nicht wieder </p><p>So wird man Meister </p><p>Donnerstag, 1. Mrz 2012 3PLAYOFF EXTRA</p><p>Meisterkampf:Lugano-Strmer</p><p>Sannitz (l.)gegen SCB-Scherwey.</p><p>Undgehtnichtbaden...</p><p>Fotos:EQ</p><p>Images</p><p>Genf-Servetteverpasst Play-offs: Erst tauch-ten die Fans,dann das Team.</p></li><li><p>VON DINO KESSLER (TEXT) UNDPATRICK KRMER (FOTO)</p><p>Herr Del Curto, Herr Shedden:Wer hat die besseren Kartenfr die Playoffs?Doug Shedden:Davos, ganz klar.Vom Goalie ber die Verteidigungbis zum Angriff plus die Tatsa-che, dass der HCD Titelverteidigerist. Ich glaube, da muss man nichtgross diskutieren.</p><p>Del Curto mchte aber nie derFavorit seinArno Del Curto: Zug!Shedden: Keiner mchte Favoritsein.Del Curto: Zug. Wer die New YorkRangers schlgt, kann die Favori-tenrolle nicht einfach abgeben. DieRangers sind ja Erster in der NHL,oder zumindest ganz weit vorne.</p><p>Der Sieg gegen die Rangers,das war im Oktober zhltdas jetzt noch?Shedden: Ich habe dieses Spieleinmal als Vorlage in einer Video-sitzung gebraucht. Nur um zu zei-gen, wie gut die Stimmung damalsbei uns war. Ich denke allerdings,dass dieses Spiel in den Playoffsnicht mehr viel bedeutet.</p><p>Del Curto: Ich habe dieses Spielschon erwhnt, um meine Spielerauf den EVZ einzustimmen. Zug isthervorragend, aber nicht nur des-wegen, die Leistungen in der Ligahaben das besttigt. Die Verteidi-gung ist besser, als geschriebenwurde. Der Grosse wie heisst dernochmals? , Wozniewski, der iststark. Und Chiesa hat grosse Fort-schritte gemacht, und und und ...Shedden:Als wir Diaz an die NHLverloren haben, dachten alle, un-sere Verteidigung werde schreck-lich schlecht sein. Aber Wozniew-ski, Chiesa, Helbling oder Fischerhaben die Schlagzahl erhht unddie anderen mitgerissen. Aber wirknnten hier bis morgen Kompli-mente austauschen. Wer Genoniim Tor hat, Forster in der Abwehrund Reto von Arx im Sturm, derkann die Favoritenrolle nicht ein-fach so weiterreichen.Del Curto: Zug ist der Favorit,basta!Shedden: Wir hatten bis jetztGlck mit Verletzungen. Da kannman nur hoffen, dass das so bleibtund nicht pltzlich ndert, wennszhlt. Letztes Jahr waren Holdenund Brunner in der entschei-denden Phase verletzt, das habenwir gesprt.</p><p>Del Curto: Moment mal, wirmachen hier einen gewaltigen Feh-ler. Wir reden nur von Zug und Da-vos. Acht Teams haben eine Chanceauf den Titel, acht Teams.Shedden: Ich bin absolut einver-standen </p><p>Die Frage lautete aber nur, obZug oder Davos die besserenKarten htten.Del Curto: Das ist mir egal, meineAntwort lautet: Acht Teams habenChancen auf den Titel, acht!</p><p>Welcher Aussenseiter hatChancen?Del Curto: Aussenseiter? Sie nen-nen den SC Bern einen Aussen-seiter?</p><p>Den SCB nicht aber Sie knnenja nicht sieben Teams zu Favo-riten stempeln, auch wenn Siedas mchtenShedden:Von den acht Teams kannjedes mindestens eineRunde gewinnen, dasauf jeden Fall.Del Curto: Die Viertel-nals werden wohl aminteressantesten sein,am hrtesten um-kmpft.</p><p>Shedden:Auf jeden Fallam gefhr-lichsten frdie besserklassiertenTeams, wie inder NHL. Duglaubst, duhast eine guteSaison zack,da bist du in der ersten Runde schondraussen. Dann wars pltzlich eineKatastrophensaison.</p><p>Kann man in den Playoffseinen schlechten Eindruck weg-wischen? Oder anders gesagt:Kann pltzlich gut sein, was50 Spiele lang schlecht war?Shedden: Grundstzlich ist dasimmer mglich. Eigentlich spielenwir Eishockey, um in den Playoffsmit dabei zu sein, die Meisterschaftzu gewinnen. Darum versucht manauch alles, um erfolgreich zu sein.</p><p>Auf jeden Fall am gefhr-</p><p> fr lichsten die besser</p><p>Teams, wie in der NHL. Du der NHL. Du </p><p> glaubst, duhast eine gute Saison zack, da bist du in der ersten Runde schon </p><p>4 PLAYOFF EXTRA</p><p>Der Meister-Poker beginnt! Doug Shedden, Trainer vonQuali-Sieger Zug, und HCD-Coach Arno Del Curto berFavoriten, Trmpfe, Checks und Schwalben.</p><p>Acht Teamshaben Chancenauf den Titel, acht!ArnoDel Curto (55)</p><p> Der Meister-Poker beginnt! Doug Shedden, Trainer von</p><p>Zug istderFavorit,basta! ist ZugHCD-DEL CURTOZUEVZ-SHEDDEN</p><p>Wer hat das bessereBlatt? Davos mitDel Curto (l.) oderZugmit Shedden?</p></li><li><p>Ein Goalie, der pltzlich heiss ist,ein Tor im richtigen Moment undschon hast du den Vorteil auf deinerSeite. Der Favorit beginnt zu Gr-beln, verliert das Vertrauen. Aber esist schon so: Wenn du regelmssiggewinnst, entwickeln sich die gutenGewohnheiten. Verlierst du oft, istes umgekehrt. Aus dieser Spiralemusst du erst mal rauskommen,und das geht nicht auf Knopfdruck.Dazu braucht es ein Ereignis.Del Curto: Klar, darum ist es auchnicht so schn, wenn du als Quali-Sieger in die Playoffs gehst. Dukannst ja nur verlieren. Wenn duPech hast, schiesst der Gegner daserste Tor, und pltzlich luft beidenen alles rund. Vielleicht hattendie in der Qualikation ja nur Pech.Wenns nicht luft, gehen die Pucksan den Pfosten und raus, wennsluft, gehen sie eben an den Pfostenund rein.</p><p>Doug Shedden, Sie habenein paar Spieler, die unterDruck schon mal die Nervenverlieren. Wie bekommen Siedie in den Griff?Shedden: Sprechen Sie ber JoshHolden? Sein Spiel lebt von derIntensitt, allerdings darf er dieGrenze nicht berschreiten. An-fang Saison hatte er Problemedamit, mittlerweile weiss er, dasser unter Beobachtung steht undsich entsprechend verhalten muss.Ausschliessen kann man das nie,aber ich kann es immer wiederansprechen. Ich kann Spieler wieHolden, Ruefenacht, Chiesa oderHelbling nicht auf Knopfdruck inChorknaben verwandeln, unserSpiel lebt ja auch von der Aggressi-vitt. Ich kann verlangen, dass einFaustschlag mit einem Lchelnquittiert wird und nicht miteinem Vergeltungsschlag.</p><p>Del Curto: Wegen Ruefenacht hat-ten wir mal grossen rger. Du(spricht Shedden an die Red.)hast mir vorgeworfen, ich httegelacht, als ein Zuger Spieler lie-gen blieb. Ich habe gelacht, weilRuefenacht dachte, er knne unsprovozieren. Der kreuzte vor un-serer Spielerbank auf und machtemeine Spieler an, und dann auchnoch mich. Aber das geht nicht.Danach haben wir das ja wiederaus der Welt geschafft.</p><p>Ruefenacht geht Ihnen auf denWecker?Del Curto: Ja, klar geht der mir aufden Wecker, darum machter einen guten Job. Wre er</p><p>mir egal, wre er keinGegner. Solche Spielerbraucht es ich htteihn aber lieber bei mirim Team.</p><p>Shedden: Wie Beat Forster, dergeht mir auch sehr auf den Sack,aber ich htte ihn gerne in meinerMannschaft. Das ist die Kunst sol-cher Spieler.</p><p>Wie gross ist der Unterschiedzwischen Qualikation undPlayoffs, wenn wir ber dieHrte reden?Del Curto: Wenn ich an die NHLdenke, ist der Unterschied riesig.Unglaublich hart wurde da whrendder gesamten Playoffs gespielt. Beiuns ist der Unterschied nur in denersten Spielen da, danach acht eswieder ab.</p><p>Ein Goalie, der pltzlich heiss ist, Doug Shedden, Sie haben mir egal, wre er kein </p><p>Donnerstag, 1.Mrz 2012 5</p><p>Ja, klar geht der mir auf </p><p>WEITERSEITE6</p><p>Sprechen Sie ber Josh Del Curto: Wegen Ruefenacht hat- </p><p>mir egal, wre er kein Gegner. Solche Spieler braucht es ich htte ihn aber lieber bei mir im Team.</p><p>Shedden:</p><p>mir egal, wre er kein Wenn es zurSache geht,stehen die Leute auf.Doug Shedden (50)</p></li><li><p>Foto</p><p>s:To</p><p>toM</p><p>arti,</p><p>Key</p><p>ston</p><p>e</p><p>Warum?Del Curto: Weil wir in der Schweiznie gelernt haben, mit hartenChecks korrekt umzugehen. Keinervon uns. Ein harter, korrekter Checkverursacht bei uns immer nochHysterie, Erstaunen, rger. Wa-rum? Weil die Spieler vielfach nichtwissen, wie sie einen Check absor-bieren sollen. Spieler verhalten sichzum Teil grobfahrlssig, die Schuldtrgt aber immer der Angreifer.Darum hrt es nach den erstenSpielen auch wieder auf wirknnen schlicht und einfach nichtdamit umgehen. Stellen sie sich vor,Beat Forster teilt einen hartenCheck aus, einer fllt um danngibts im ganzen Land wieder einenAufschrei. In der NHL weint aberkeiner, wenn hart gespielt wird. Beiuns in den Stadien wird sofortgejammert, wenn einer umfllt. Ineinigen Stadien mehr als in ande-ren. Wir mssen in den Playoffsaber nicht nur schnell, technischversiert, przise und leidenschaft-lich spielen, sondern auch hart.Sonst sind wir auf der internationa-len Bhne bald weg vom Fenster.Wenn man das beherrscht, hat maneinen Vorteil. Bei uns hat man abermanchmal das Gefhl, dass Checksgar nicht erlaubt sind, weil sofortgepffen und gewinselt wird.Shedden: Die Spieler wissen nicht,wie sie sich vor Checks schtzensollen. Das beginnt schon bei denJunioren, da bin ich absolut ein-verstanden. Wenn man gezielt insForechecking geht und die Vertei-diger attackiert, verlieren sie erstdie Nerven und dann den Puck.Das ist Strategie, das tut manbewusst. Ein Strmer, der konse-quent strt, provoziert irgendwanneinen Fehlpass, weil der Verteidi-ger die Scheibe nur noch loswer-den will.</p><p>Wie knnen wir dafr sorgen,dass in der Schweiz hrtergespielt werden darf?Del Curto: Das knnten wir nur inZusammenarbeit mit allen Invol-vierten erzielen. Wir wollen dochein gutes Produkt verkaufen, oder?Da gehrt die Hrte einfach dazu.Warum gehen die Leute zum Eisho-ckey? Auch deswegen. Aber wennman da oben vorspricht, ist mandoch gleich ein Querschlger. Undwas ist mit den Schwalben? Das wirdbei uns immer schlimmer. Spielerbleiben liegen, tuschen Verlet-zungen vor und lachen dann, wennder Gegner fr nichts bestraft wird.Das gibt es in der NHL nicht, das istverboten. Ich verbiete das meinenSpielern, es kommt aber trotzdemschon mal vor. Wenn wir uns verbes-sern wollen, drfen wir uns abernicht gegenseitig die Negativbei-spiele vorwerfen, sondern mssengemeinsam eine Lsung suchen.Shedden: Wenn es zur Sache geht,stehen die Leute auf, haben Spass.Haben Sie schon mal erlebt, dassdie Leute davonlaufen, wenn ge-prgelt wird? Im Gegenteil. Aberdie Schwalben sind tatschlich einbel in unserer Liga.</p><p>Die Hrte wird fr die inatio-nre Problematik mit den Hirn-erschtterungen verantwortlichgemacht. Keine Lsung in Sicht?Del Curto: Das wollen wir nicht,wir wollen keine Verletzten. Auchda sehe ich die Problematik vorallem darin, dass viele Spieler nichtwissen, wie man einenCheck korrekt annimmt,ohne sich dabei zu verlet-zen. Wie oft sieht man,dass sich ein Spieler imletzten Moment voneinem Check wegdrehenwill und dann in einer</p><p>schlechten Position erwischt wird?Viel zu oft. Dabei msste er nurstehen bleiben, sich gross machen,dagegenhalten mit Krperspan-nung und nichts passiert.</p><p>Was ist mit dem Tempo? Mit derNulltoleranz wurden Behinde-rungen verunmglicht, die Spie-ler haben mehr Tempo, die Ener-gie, die sich in den Kollisionenentldt, wird so immer grsser.Shedden: Das ist vollkommenkorrekt. Die Verteidiger mssendie Pucks ausgraben, der Strmerkommt in vollem Tempo, weil ernicht aufgehalten werden darf.Dazu kommt, dass die Spieler zumTeil Angst vor der Bande haben.Dabei ist die Bande dein besterFreund, wenn du nahe dran stehst.Wenn du einen Meter davon ent-fernt bist, wenn der Check kommt,natrlich nicht </p><p>Was machen Sie in den Playoffsanders?Shedden: Vieles.Del Curto: Nicht viel.Shedden: Wir passen unsere Vor-gehensweise an. Je nach Gegnermuss man entscheiden, wie manspielen will. Ob der Gegner Davosheisst oder Kloten, ist ja immer einUnterschied. Man schaut sich dasPowerplay an, das Boxplay, das istbei jeder Mannschaft anders. Aberdas daily business bleibt natr-lich gleich, wir trainieren nichtpltzlich am Abend, nu...</p></li></ul>