Bilanzanalyse im Unternehmen - ?· Bilanzanalyse im Unternehmen zusammengestellt von Stefan Schütte…

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  • Bilanzanalyse im

    Unternehmen

    zusammengestellt von Stefan Schtte Irrtum

    vorbehaltenNov. 2015

  • Disclaimer

    Die im Folgenden zusammengestellten Informationen sind begleitend zum Unterricht des

    "geprften Betriebswirt IHK" fr das Unterrichtsfach "Bilanz- und Steuerpolitik im Unternehmen

    gedacht. Zur besseren Veranschaulichung des Stoffgebietes habe ich dazu Informationen aus

    fremden und eigenen Quellen zusammengetragen, bzw. Gesetzestexte zitiert.

    Die Verwendung von fremden Quellen erkennen Sie an der Quellenangabe auf der jeweiligen

    Seite. Als Quelle fr die Gesetzestexte dient einheitlich die Seite "Gesetze im Internet" des

    Bundesministeriums der Justiz und fr Verbraucherschutz.

    Fr die Aktualitt, Richtigkeit und Vollstndigkeit der Informationen kann ich jedoch keine

    Haftung bernehmen.

    Die Prsentation enthlt Verlinkungen zu Quellen auf andere Internetseiten. Auf die Inhalte der

    jeweiligen Internetseite habe ich keinen Einfluss. Aus diesem Grund kann ich fr diese Inhalte

    auch keine Gewhr bernehmen.

    Stand 29.11.2015, Stefan Schtte

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • INSTRUMENTE DER ANALYSE

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • Aktivierungswahlrecht

    Ein Unternehmen entwickelt eine neue Software. Da noch nicht absehbar ist, ob eine brauchbare Software entsteht, fallen die Kosten zunchst unter Forschungsaufwand.Forschungsaufwand an Verbindlichkeiten 350.000

    Zum Jahresende werden die Entwicklungskosten der Software aktiviert. Entstandene Kosten sind: Einzelkosten 100.000

    Aktivierbare Gemeinkosten 250.000

    Nicht aktivierbare Gemeinkosten 150.000

    Die aktivierbaren Kosten knnen ber selbstgeschaffene immaterielle Vermgensgegenstnde aktiviert werden.S. i. Vermgensg. an Forschungsaufwand 350.000

    Die aktivierten Kosten werden entsprechend der AfA-Tabelle abgeschrieben

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • GuV und EBITDA

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    GuV bzw. ER 2014Nettoumsatz 0

    +/- Bestandsvernderung

    = Gesamtleistung 0

    - Materialaufwand

    = Rohertrag (DB I) 0

    - Personalaufwand

    = Produktivitt (DB II) 0

    - sonstiger Aufwand

    = EBITDA 0

    -

    Abschreibung auf Sachanlagen,

    AfA auf immaterielle Vermgensg.

    = Teilbetriebsergebnis EBIT 0

    + Zinsertrag

    - Zinsaufwand

    = (Zinsergebnis) (0)

    + sonstige lfd. Ertrge

    = Betriebsergebnis EBT 0

    + auerordentliche Ertrge

    - auerordentlicher Aufwand

    = auerordentliches Ergebnis 0

    - Leistungen an Gesellschafter

    - EEV-Steuern

    = JERG EAT 0 Earnings After Taxes

    Earnings Before Taxes

    Earnings Before Interest and Taxes

    Earnings Before Interest, Taxes,

    Depreciation and Amortization

    Nov. 2015

  • Definition KMUQuelle: kfw Bankengruppe, Merkblatt KMU-Definition

    Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die weniger als 10 Mitarbeiter und

    einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsummevon hchstens 2 Mio. Euro haben.

    Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Mitarbeiter und

    einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsummevon hchstens 10 Mio. Euro haben.

    Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeiter und

    einen Jahresumsatz von hchstens 50 Mio. Euro

    oder eine Jahresbilanzsumme von hchstens43 Mio. Euro haben.

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • Forderungsklassen im internen

    Ratingansatz

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

    Quelle:

    Neue

    Eigenkapitalanforderungen

    fr Kreditinstitute (Basel II)

    Deutsche Bundesbank,

    Monatsbericht September

    2004 (Seite 79)

  • Anerkannte Sicherheiten nach Basel II

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

    Quelle:

    Neue Eigenkapitalanforderungen fr

    Kreditinstitute (Basel II)

    Deutsche Bundesbank, Monatsbericht

    September 2004 (Seite 83)

  • Zweckgesellschaft

    Eine Zweckgesellschaft (Special Purpose

    Vehicle, SPV) ist eine juristische Person,

    die fr einen bestimmten Zweck gegrndet wird,

    zum Beispiel im Rahmen von strukturierten

    Finanzierungen.

    Eine Zweckgesellschaft wird zwischen Schuldner

    und Glubiger etabliert, um den Schuldner bei

    Zahlungsschwierigkeiten gegen Zugriffsrechte des

    Glubigers juristisch abzuschirmen.

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • FINANZKENNZAHLEN

    Quantitative Analyse

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    Latente Steuern 274 HGB

    Resultieren aus unterschiedlichen Wertanstzen zwischen der

    Handelsbilanz und der Steuerbilanz.

    Ergeben sich aus der Differenz in Zukunft voraussichtlich Steuer-

    belastungen, so sind diese als passive latente Steuern auszuweisen.

    Eventuelle zuknftige voraussichtliche Steuerentlastungen knnen als

    aktive latente Steuern ausgewiesen werden.

    Beispiel:

    Ein Unternehmen bildet eine Rckstellung in Hhe von 30 T fr

    drohende Verluste aus laufenden Geschften. Diese Rckstellung

    ist steuerlich nicht ansetzbar. Der tatschliche Eintritt des Verlustes

    wird im Jahr 2016 erwartet. Mit Eintritt ist der Verlust auch steuerlich

    abzugsfhig.

    Alle anderen Erlse und Aufwendungen sind zwischen Handelsbi-

    lanz und Steuerbilanz identisch, es werden auch keine Vernderun-

    gen unterstellt. Der Ertragssteuersatz wird mit 30 % angesetzt.

    Nov. 2015

  • zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    Beispiel ohne latente Steuern:2015 2016

    Handelsbilanz Steuerbilanz Handelsbilanz Steuerbilanz

    Umsatzerlse 300.000 300.000 300.000 300.000

    Aufwendungen -170.000 -170.000 -170.000 -170.000

    Drohverlust -30.000 0 0 0

    effektiver Ausfall 0 0 0 -30.000

    Ergebnis vor Steuern 100.000 130.000 130.000 100.000

    (Steuer auf HGB-Gewinn) (30.000) (39.000)

    Steuern auf Ertrag * -39.000 -39.000 -30.000 -30.000

    Ergebnis nach Steuern 61.000 91.000 100.000 70.000

    handelsrechtliche Steuerquote -39,00% -23,08%

    * Bei einem Steuersatz von 30 % und einem Gewinn von 100 T laut Handelsbilanz ergben sich 30 T Steuern auf den Ertrag.

    Hier greift aber die Mageblichkeit der Steuerbilanz, deswegen sind in 2014 Steuern in Hhe von 39 T zu zahlen.

    Nov. 2015

  • zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    Beispiel mit latenten Steuern

    2014 2015

    Handelsbilanz Steuerbilanz Handelsbilanz Steuerbilanz

    Umsatzerlse 300.000 300.000 300.000 300.000

    Aufwendungen -170.000 -170.000 -170.000 -170.000

    Drohverlust -30.000 0 0 0

    effektiver Ausfall 0 0 0 -30.000

    Ergebnis vor Steuern 100.000 130.000 130.000 100.000

    Steuern auf Ertrag -39.000 -39.000 -30.000 -30.000

    Latenter Steuerertrag 9.000 -9.000

    Ergebnis nach Steuern 70.000 91.000 91.000 70.000

    handelsrechtliche Steuerquote -30,00% -30,00%

    Nov. 2015

  • KENNZAHLEN DER GUV

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • Zeitreihenbetrachtung

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    Vergangenheit Gegenwart Zukunft

    Nov. 2015

    2014 2015 2016 2017

    Umsatzerlse

    - Materialaufwand

    - Personalaufwand

    - sonstige Kosten

    (Raumkosten)

    (Werbung)

    (KFZ-Kosten)

    (Zinsen)

    = Gewinn

  • Ergebnisaufspaltung

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    Jahresberschuss vor Steuern

    regelmig

    ordentliches Betriebsergebnis

    Finanz-ergebnis

    unregelmig

    auerordentliches Betriebsergebnis

    Bewertungs-ergebnis

    Nov. 2015

  • Anlagegitter (BMW AG)Quelle: Bundesanzeiger, Jahresabschluss BMW AG per 31.12.2012

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • Bestandteile des Jahresberschusses

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    Jahr 01 Jahr 02

    betriebliche Ertrge 1.000 700

    - betriebliche Aufwendungen 800 850

    = (ordentliches) Betriebsergebnis 200 - 150

    auerordentliche Ertrge 500 1.000

    - auerordentliche Aufwendungen 300 400

    = auerordentliches Ergebnis 200 600

    Zinsertrge 200 200

    - Zinsen und hnliche Aufwendungen 150 100

    = Finanzergebnis 50 100

    = Jahresberschuss 450 550

    Nov. 2015

  • CASHFLOW-ANALYSE

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • EBITDA bzw. erweiterter Cashflow

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    1. Umsatzerlse 16.000

    2.Vernderungen des Bestandes an Fertigerzeugnissen

    und unfertigen Erzeugnissen+

    50

    3. sonstige betriebliche Ertrge + 700

    4. Aufwendungen fr Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe - 6.000

    5. Aufwendungen fr Leistungen an Arbeitnehmer - 4.500

    6. sonstige betriebliche Aufwendungen - 500

    7. = 5.750 EBITDAEarnings before Interest, Taxes,

    Depreciation and Amortisation

    8. Abschreibungen auf Sachanlagen - 2.000

    9. = 3.750 EBITAEarnings before Interest, Taxes and

    Amortisation

    10. Abschreibungen auf Geschfts- oder Firmenwert - 900

    11. Teilbetriebsergebnis = 2.850 EBIT Earnings before Interest and Taxes

    12. Zinsen und hnliche Aufwendungen - 180

    13. Abschreibungen auf Finanzanlagen - 80

    14. Betriebsergebnis = 2.590 EBT Earnings before Taxes

    15. Steuern vom Einkommen und Ertrag - 840

    16. Jahresberschuss/Jahresfehlbetrag = 1.750 EAT Earnings after Taxes

    2012

    Nov. 2015

  • WERTORIENTIERTE BILANZANALYSE

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • Five Forces nach PorterQuelle: manager-wiki.com

    Verhandlungsstrke der Lieferanten

    Verhandlungsstrke der Abnehmer

    Bedrohung durch neue Anbieter

    Bedrohung durch Ersatzprodukte

    Rivalitt der Wettbewerber einer Branche

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehaltenNov. 2015

  • SWOT - Analyse

    zusammengestellt von Stefan Schtte

    Irrtum vorbehalten

    Strenghts (Strken)

    z. B. im Unternehmen selbst

    Weaknesses (Schwchen)

    z. B. im Unternehmen selbst

    Opportunities (Chancen)

    z. B. als Unternehmen im Markt

    Threats (Risiken)

    z. B. als Unternehmen im Markt

    Nov. 2015