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  • Abschlussbericht Leitbild Furka-Bergstrecke Auftraggeberin Präsidentenkonferenz Furka-Bergstrecke

    − Robert Frech, Präsident Zentralvorstand Verein Furka-Bergstrecke − Oskar Laubi, Verwaltungsratspräsident DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG − Peter Riedwyl, Präsident Stiftungsrat Furka-Bergstrecke

    Auftragnehmerin Arbeitsgruppe Leitbild

    − Walter Benz, Stiftungsrat Furka-Bergstrecke − Robert Frech, Präsident Zentralvorstand Verein Furka-Bergstrecke − Jean-Pierre Dériaz, Verwaltungsrat DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG − Max Graf, Stiftungsrat Furka-Bergstrecke − Pepi Helg, Mitglied Zentralvorstand Verein Furka-Bergstrecke − Hans Tribolet, Verwaltungsrat DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG (bis 25. Juni 2011)

    9. Februar 2012

  • Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Leitbild Furka-Bergstrecke

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    Management Summary

    In diesem Abschlussbericht stellt die Arbeitsgruppe Leitbild ihren Vorschlag für ein Leitbild vor, das für den Verein Furka-Bergstrecke, die DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG und die Stiftung Furka-Bergstrecke gemeinsam gelten soll. Der Bericht informiert über den Prozess der Leitbildent- wicklung wie auch über die dabei erworbenen Erkenntnisse. Die Arbeit erfolgte im Auftrag der Prä- sidentenkonferenz.

    Der Verein Furka-Bergstrecke, die DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG und die Stiftung Furka- Bergstrecke sichern als juristisch eigenständige Organisationen gemeinsam den Erhalt und den Betrieb des Kulturgutes Furka-Bergstrecke. Diese Aufgabe lösen sie mit einer arbeitsteiligen und zugleich koordinierenden Vorgehensweise. Dadurch verhalten sie sich als Ganzes wie eine Orga- nisation und können deshalb als Gruppe Furka-Bergstrecke bezeichnet werden. Der Managementprozess lässt sich in die Handlungsebenen normatives, strategisches und opera- tives Management unterteilen. Für die Gruppe Furka-Bergstrecke sind für eine gemeinsame Aus- richtung der drei Teilorganisationen das normative und das strategische Management wichtig. Das normative Management dient dem Aufbau von unternehmerischen Verständigungspotenzialen, das strategische Management dem Aufbau von (Markt-)Erfolgspotenzialen. Das Leitbild kann als Teil des normativen Managements betrachtet werden. Um mehr Personen in den Prozess der Leitbildentwicklung zu involvieren, wurden Inputs zur exter- nen Analyse, zur internen Analyse und zu den individuellen Wertvorstellungen mit einer Online- Befragung bei den Mitgliedern des Zentralvorstandes des Vereins, bei den Verwaltungs- und Stif- tungsräten eingeholt. Weiter wurde an einem ganztägigen Workshop (World-Café) mit Teilneh- menden aus dem erwähnten Personenkreis zu Fragestellungen der Leitbildentwicklung diskutiert. Der Vorschlag für das Leitbild Furka-Bergstrecke besteht aus den Teilen Vision, Mission und Kern- werte. Die einzelnen Aussagen des Leitbildes sind, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, mit Erläuterungen versehen. Der Abschlussbericht schliesst mit Empfehlungen der Arbeitsgruppe an die Auftraggeberin für das weitere Vorgehen ab.

    Inhaltsverzeichnis

    1 Einleitung .................................................................................................................................. 4 2 Grundlagen ............................................................................................................................... 4

    2.1 Organisationstheorie .......................................................................................................... 4 2.2 Managementlehre ............................................................................................................... 6 2.3 Leitbild als Instrument ......................................................................................................... 8 2.4 Organisatorische Differenzierung und Integration Gruppe Furka-Bergstrecke ................. 10

    3 Methodik, Vorgehen und Ergebnisse ...................................................................................... 11 3.1 Externe Analyse ............................................................................................................... 11 3.2 Interne Analyse ................................................................................................................. 13 3.3 Anspruchsgruppenanalyse ............................................................................................... 14 3.4 Analyse der Wertvorstellungen ......................................................................................... 15 3.5 World-Café ....................................................................................................................... 15

    4 Leitbild Furka-Bergstrecke ...................................................................................................... 19 4.1 Vision ................................................................................................................................ 20 4.2 Mission ............................................................................................................................. 20 4.3 Kernwerte ......................................................................................................................... 22

    5 Empfehlungen für das weitere Vorgehen ................................................................................ 25 6 Literaturverzeichnis ................................................................................................................. 26

  • Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Leitbild Furka-Bergstrecke

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    Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Darstellung von Aktiengesellschaft, Verein und Stiftung mit Gesamtauftrag 5  Abbildung 2: Das neue St. Galler Management-Modell im Überblick 8  Abbildung 3: Prozesse Gruppe Furka-Bergstrecke 10  Abbildung 4: Entwicklung Leitbild Gruppe Furka-Bergstrecke 11  Abbildung 5: Online-Befragung - wo Chancen gesehen werden 12  Abbildung 6: Online-Befragung - wo Gefahren erwartet werden 12  Abbildung 7: Online-Befragung - wo Stärken wahrgenommen werden 13  Abbildung 8: Online-Befragung - wo Schwächen wahrgenommen werden 13  Abbildung 9: Anspruchsgruppematrix 14  Abbildung 10: Ausschnitt Wertvorstellungsprofil 15  Abbildung 11: Gesammelte Erkenntnisse am Beispiel der Frage 1 in Runde 2 16  Abbildung 12: Kontinuum unterschiedlicher Führungsstile 22  Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Die drei Handlungsebenen des Management 7  Tabelle 2: Gemeinsame Ziele von DFB, VFB und SFB 17  Tabelle 3: Änderungen am bisherigen Vorgehen 17  Tabelle 4: Abstimmung der Aktivitäten 17  Tabelle 5: Worüber man gemeinsam stolz ist 17  Tabelle 6: Was ist am gemeinsamen Wirken zu bemängeln? 18  Tabelle 7: Wer hat einen starken Einfluss 18  Tabelle 8: Führungsstruktur für die Gesamtorganisation 18  Tabelle 9: Kultur-Faktoren 19  Tabelle 10: Originalgetreu versus Ökologie und Ökonomie 19  Abkürzungsverzeichnis AG Aktiengesellschaft DFB DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG HSG Hochschule St. Gallen ITC Informatik Telekommunikation Communication KWO Kraftwerke Oberhasli AG MGB Matterhorn Gotthard Bahn AG NGO Non-Governmental Organization RHB Rhätische Bahn AG SBB Schweizerische Bundesbahnen SFB Stiftung Furka-Bergstrecke SH Stakeholder SWOT engl. Akronym für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren / Bedrohungen) VFB Verein Furka-Bergstrecke vgl. vergleich

  • Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Leitbild Furka-Bergstrecke

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    1 Einleitung

    Der Verein Furka-Bergstrecke (VFB), die DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG (DFB) und die Stiftung Furka-Bergstrecke (SFB) sichern zusammen den Erhalt und den Betrieb des Kulturgutes Furka-Bergstrecke. Diese Auffassung entspricht dem allgemeinen Verständnis der Angehörigen der drei Organisationen. Sie bildete somit die Grundlage für die Entwicklung eines Leitbildes, das für alle drei Organisationen gelten soll. Mit der Erarbeitung dieses Leitbildes beauftragte die Präsidentenkonferenz eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aller drei Organisationen. Der vorliegende Abschlussbericht der Arbeitsgruppe dient dem Zweck, über das Vorgehen bei der Entwicklung des Leitbildes, die dabei gemachten Überlegungen und erhaltenen Erkenntnisse zu informieren. Damit soll Verständnis bei der Leserschaft des Be- richts geschaffen werden, für die Botschaften, die mit dem Leitbild vermittelt werden.

    2 Grundlagen

    Der VFB, die DFB und die SFB sind juristisch eigenständige Organisationen. Wie lässt sich ein gemeinsames Leitbild, immerhin ein Instrument zur Gestaltung der Unternehmenspolitik und damit der Strategieentwicklung, für diese drei Organisationen begründen? Die Beschäftigung mit den Grundlagen der Organisationstheorie und der Managementlehre soll uns ermöglichen, diese Frage zu beantworten.

    2.1 Organisationstheorie Bereits vor der Industrialisierung löste man komplexe Aufgaben bei Kirche, Militär und Staat mit einer arbeitsteiligen und zugleich koordinierenden Vorgehensweise. Damit ist bereits das Dualprob- lem der organisatorischen Gestaltung angesprochen: − Zunächst ist das Problem der Arbeitsteilung (organisatorische Differenzierung) zu lösen. Hier

    stellt sich die Frage nach der zielwirksamsten art- und mengenmässigen Zerlegung der Ge- samtaufgabe in Teilaufgaben und nach der Bildung von Leistungsfähigen Organisationseinhei- ten.

    − Die aus der Arbeitsteilung resultierende Aufgabendifferenzierung und die Spezialisierung der Aufgabenträger er

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