aufruf ee-statt-atom03012011

Download Aufruf ee-statt-atom03012011

Post on 24-Jan-2015

1.095 views

Category:

Documents

0 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

 

TRANSCRIPT

  • 1. Wir whlen Zukunft: Erneuerbare statt Atom!Fr konsequenten Klimaschutz, Lebensqualitt und zukunftssichere Arbeitspltze inBaden-WrttembergWer den Klimaschutz ernst nimmt, muss den Umbau unserer Energiewirtschaft energischvorantreiben. Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien. Atomkraft ist keine Brcke,sondern eine Sackgasse! Wir wollen zuknftig eine Landesregierung, die sich konsequent freine umfassende Modernisierung unserer Energieversorgung einsetzt, statt alte und ber-kommene Strukturen zu konservieren. Wir wollen Wettbewerb am Strommarkt, statt Markt-bermacht einzelner Grokonzerne. Wir wollen zukunftssichere Arbeitspltze und Wertschp-fung in den Regionen durch eine klare Orientierung auf Sonne, Wind, Biomasse, Wasser undGeothermie.Die energiepolitische Hinhaltetaktik der politisch und wirtschaftlich Mchtigen sind wir leid. Siedenken vorwiegend an abschpfbare Gewinne aus den heutigen Marktstrukturen und nicht andie Zukunft Baden-Wrttembergs und seiner Menschen.Wir sind ein Bndnis aus Einzelpersonen, Verbnden, kirchlichen Gruppen und Unternehmen,das sich berparteilich fr ein umwelt- und sozialvertrgliches Wirtschaften, konsequentenKlimaschutz und die Umstellung auf Erneuerbare Energien engagiert. Wir wollen, dass dienchste Regierung Baden-Wrttembergs zukunftsorientiert denkt und das Land sich an dieSpitze beim Klimaschutz und beim Umbau der Energieversorgung setzt - insbesondere bedeu-tet dies den Ausstieg aus der Atomenergie, den Verzicht auf neue Kohlekraftwerke sowie denschnellstmglichen Ausbau Erneuerbarer Energien bis zur vollstndigen Deckung des Bedarfs.Erneuerbare Energien und Atomkraft passen nicht zusammenDie vom Wetter beeinflussten Einspeisungen von Strom aus Sonne und Wind erfordern einenKraftwerkspark, der sich flexibel anpassen kann. Das klappt zu bestimmten Zeiten schon heutenicht mehr, dann muss berflssiger Atom- und Kohlestrom ins Ausland verschoben werden.Bei wachsenden Anteilen Erneuerbarer Energien verschrft eine Laufzeitverlngerung die Kon-flikte im Stromsystem. Statt AKW und neuen klimaschdlichen Kohlekraftwerken brauchen wirmehr flexible Gaskraftwerke und den Ausbau der dezentralen Kraft-Wrme-Kopplung. Und wir

2. brauchen ein leistungsfhiges Transportnetz, neue Speichertechnologien und ein intelligentesLastmanagement von Stromerzeugern und -verbrauchern, damit ein rascher Umstieg aufErneuerbare Energien gelingt.Regionale Wertschpfung fr alle statt Profite fr wenigeWir wollen, dass Baden-Wrttemberg die groen Chancen der Energiewende nutzt. Erneuerba-re Energien machen uns unabhngig von teueren Importen. Uran muss wie Kohle, l und Gasimportiert werden. Dafr flieen viele Milliarden Euro aus Baden-Wrttemberg ab. Die Ausga-ben dafr werden stetig steigen. Erneuerbare Energien sind heimische Energien. Nur mit ihnenwerden unsere Kinder und Enkel eine sichere und bezahlbare Energieversorgung haben. DieHerstellung und Installation von Anlagen zur Ernte der Energie aus Sonne, Wind, Wasser undBiomasse bedeutet Wertschpfung und Arbeitspltze in den mittelstndischen Betrieben un-seres Landes. Industrie und Handwerk profitieren gleichermaen. Mit ihrer aktuellen Pro-Atom-Politik blockiert die Landesregierung diese Chancen und verspielt Arbeitspltze. Wir wol-len, dass unsere zuknftige Regierung sich fr den Mittelstand und kommunale Stadtwerkeeinsetzt, statt fr die Interessen von Grokonzernen.Frieden und Gerechtigkeit: Verantwortlich handeln statt Augen zuEnergierohstoffe werden weltweit immer knapper, teurer und umkmpfter. Ihre Gewinnungund Nutzung richten gewaltige gesundheitliche, kologische und gesellschaftliche Schden an.Fr die Gewinnung von Uran und Kohle werden weltweit Menschen vertrieben und Naturru-me groflchig zerstrt. Wir alle sind gefordert durch einen verantwortungsvollen und sparsa-men Umgang mit Energie der Verschwendung Einhalt zu gebieten.Jedes Atomkraftwerk ist ein Sicherheitsrisiko. Je lnger die Atomkraftwerke laufen, desto hherdas Risiko und desto grer die Mengen an hochradioaktiven Abfllen. Weltweit gibt es bislangkein Endlager fr hochaktive Abflle. Deshalb drfen wir nicht immer mehr Atommll produzie-ren.Die Entwicklung der Erneuerbaren Energien hingegen bedeutet groe Chancen auch fr Ent-wicklungs- und Schwellenlnder, die so ihren noch wachsenden Energiebedarf klimavertrglichdecken knnen. 3. Wir wollen ein modernes, innovatives und wirtschaftlich starkes Baden-Wrttemberg.Unsere zuknftige Landesregierung soll sich stark machen fr Erneuerbare statt Atom, frEnergieeffizienz statt Verschwendung, fr mittelstndische Unternehmen stattGrokonzerne.Whlen Sie gemeinsam mit uns nur Kandidatinnen und Kandidaten, die sich glaubwrdig fr einen konsequenten Umbau der Energieversorgung einsetzen! 4. Initiiert durch die Klima-Allianz. Erstunterzeichner:100 Prozent GmbH, Wirtschaftsverband Erneuerbare Energien, Regio Freiburg, Freiburg |Per Klabundt, Geschftsfhrer100pro Energiewende e.V., Mannheim | Ursel Risch, 1. Vorsitzende100 Prozent Zukunft. Eine Kampagne von Germanwatch e.V., Bonn | Klaus Milke,Vorstandsvorsitzender von Germanwatch e.V.Achim Achatz | Vorstand solarcomplex AGAktion Stadtwerke Stuttgart, StuttgartArbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbnde, Dizese Rottenburg-Stuttgart(ako), Stuttgart | Harald Hellstern, VorsitzenderArbeitsgemeinschaft kologischer Landbau Baden-Wrttemberg (AL), Esslingen | ChristianEichert, GeschftsfhrerARES Energiesysteme GmbH, St. Leon-Rot | Eberhard Rssler, Gesellschafter-GeschftsfhrerFlori Armbruster | Aufsichtsrat solarcomplex AGattac Stuttgart | Klaus MajerAusschuss fr Entwicklungsbezogene Bildung der Wrttembergischen Landeskirche (A-ZEB) |Dr. Karl-Heinrich Rudersdorf, VorsitzenderProjektbro Balser, Frickingen | Christine Balser, InhaberinDieter Bareis, Stuttgart | Lehrer und UmweltbeauftragterBioland e.V., Mainz| Thomas Dosch, PrsidentBioland Landesverband Baden-Wrttemberg e.V., Esslingen | Christian Eichert, GeschftsfhrerWinfried Bhler Umweltstiftung, Stuttgart | Winfried Bhler, VorsitzenderBodensee-Stiftung, Radolfzell | Marion Hammerl, GeschftsfhrerinBund fr Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Wrttemberge.V., Radolfzell | Brigitte Dahlbender, LandesvorsitzendeBundesverband Windenergie (BWE), Landesverband Baden-Wrttemberg, Merzhausen |Dr. Walter Witzel, LandesvorsitzenderBrgerBegehren Klimaschutz, Berlin | Stefan Taschner, CampaignerBrgerinitiative fr eine Welt ohne atomare Bedrohung e.V., Rottweil | Angela Gessler,1. VorsitzendeBro -quadrat, Bro fr konomische und kologische Konzepte, Freiburg | Dieter Seifried,GeschftsfhrerCampact e.V., Berlin | Dr. Felix Kolb, Vorstand und Geschftsfhrer 5. Clean Energy, Radolfzell | Jrg Drr-Pucher, GeschftsfhrerDachverband Entwicklungspolitik Baden-Wrttemberg (DEAB), Stuttgart | Claudia Duppel,GeschftsfhrerinProf. Dr. med. Franz Daschner, Freiburg | Arzt, ehem. Direktor des Instituts fr Umweltmedizinund Krankenhaushygiene der Universitt FreiburgDeutsche Umwelthilfe (DUH), Radolfzell/Berlin | Rainer Baake, Bundesgeschftsfhrerdie klima-allianz, Berlin | Dr. Katharina Reuter, Koordinatorin der Klima-AllianzRolf Disch, Freiburg | SolararchitektEcovision GmbH, Stuttgart | Georg Hille, GeschftsfhrerElektrizittswerke Schnau (EWS), Schnau | Ursula Sladek, GeschftsfhrerinElektro-Bohnenstengel, Bietingen | Gert Bohnenstengel, InhaberElektro Ghring GmbH, Stuttgart | Rolf Ghring, GeschftsfhrerEmmendinger Erneuerbare Energie GmbH, Emmendingen | Oskar Kreuz, Geschftsfhrerendura kommunal GmbH, Freiburg | Rolf Pfeifer, GeschftsfhrerEnergie in Brgerhand eG (EiB), Freiburg | Dr. Burghard Flieger, VorstandEnergieagentur Regio Freiburg GmbH, Freiburg | Rainer Schle, GeschftsfhrerEnergyConsulting, Umkirch | Dipl. Ing. (FH) Christian Meyer, GeschftsfhrerErneuerbare Energien Rottenburg eG, Rottenburg | Klaus Lehmann, VorstandsmitgliedEU-Solar, Lippertsreute | Holger Ermoneit, InhaberFachverband Biogas e.V. , Freising | Dr. Claudius da Costa Gomez, GeschftsfhrerFachverband Biogas e.V. , Brunlingen - Dipl.-Ing. Otto K. Krner, Regionalreferent SDFechner Media, Immendingen | Carl A. Fechner, Geschftsfhrerfesa GmbH, Freiburg | Dr. Josef Pesch, GeschftsfhrerFink Energie & Umwelt, Sonnenbhl | Klaus Fink, GeschftsfhrerForum kologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FS) Green Budget Germany, Berlin | DamianLudewig, GeschftsfhrerHanns Heinrich Frensch, Filderstadt | Prof. Dipl. Ing. (i.R.)Energiebro Frhner, Stuttgart | Ulrich Frhner, GeschftsfhrerFruchthof Konstanz, Konstanz | Jrgen Riedlinger, GeschftsfhrerGlobal Nature Fund (GNF), Radolfzell | Udo Gattenlhner, GeschftsfhrerHakenjos & Wiesler Energieprojekte GmbH, Kandern | Dr. Alexander Hakenjos, GeschftsfhrerBrauerei Clemens Hrle, Leutkirch im Allgu | Gottfried Hrle, Geschftsfhrer 6. Johannes Haug, RottweilInitiative Windkraft Odenwald (IWO) e.V., Mosbach | Bernd Brunner, 1. Vorsitzenderjuwi Holding AG, Wrrstadt | Jochen Magerfleisch, VorstandKAIROS Europa e.V., Heidelberg | Prof. Dr. Ulrich Duchrow, 1. VorsitzenderKant-Stiftung, Freiburg | Berthold Lange, VorstandKettenreAktion Bayern, Mnchen | Marcus Greineder, KoordinatorKiefer Abbundtechnik, Stockach | Rainer Kiefer, GeschftsfhrerKirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Baden, Karlsruhe | Pfarrer Siegfried Strobel, LeiterKDA, AkademiedirektorKirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Wrttemberg, Reutlingen | Jens Junginger,Wirtschafts- und SozialpfarrerKLAR e.V. (Kein Leben mit atomaren Risiken), Singen | Josef Diebold, 1. VorsitzenderKlima- und Umweltbndnis (KUS), StuttgartKlimaschutz+ Stiftung, Heidelberg | Peter Kolbe, VorstandsvorsitzenderMichael Klinger, Gottmadingen | Brgermeister GottmadingenJrgen Knoch, Freiburg | Staatl. gepr. Elektrotechniker und Projektmanager fr ErneuerbareEnergienKontaktstelle fr Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V., Stuttgart | Gnter Koschwitz,GeschftsfhrerKreuz Wasserkraft, Emmendingen | Oskar Kreuz, InhaberLokale Agenda 21, Rottweil | Walter Klank, SprecherMetropolSolar Rhein-Neckar e.V. (MPS), Mannheim | Daniel Bannasch