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  • Embryologie aus Sicht der Craniosacralen Osteopathie 1/65 Rosmarie Walthert, Diplomarbeit, CSO-Schule R. Merkel, Zrich, 2005

    EMBRYOLOGIE aus Sicht der

    CRANIOSACRALEN OSTEOPATHIE

    Diplomarbeit

    von

    Rosmarie Walthert

    Schule fr Craniosacrale Osteopathie, Rudolf Merkel, Zrich

  • Embryologie aus Sicht der Craniosacralen Osteopathie 2/65 Rosmarie Walthert, Diplomarbeit, CSO-Schule R. Merkel, Zrich, 2005

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis....................................................................................................................... 2

    I Zusammenfassung.......................................................................................................... 4

    II Einfhrung...................................................................................................................... 5

    III Meine Frage: Wie manifestiert sich der Primre Atemmechanismus in der embryonalen Entwicklung des Menschen? .................................................................... 7

    IV Der Primre Atemmechanismus..................................................................................... 8

    IV 1. Zum Begriff des Primren Atemmechanismus (PAM)............................................... 8 IV 2. Die fnf Merkmale des Primr Respiratorischen Atemmechanismus ........................ 9 IV 3. Die Fluktuation der Zerebrospinalen Flssigkeit ........................................................ 9 IV 4. Die Reziproke Spannungsmembran .......................................................................... 10 IV 5. Die Motilitt der Neuralrhre.................................................................................... 12 IV 6. Die Mobilitt der Schdelknochen............................................................................ 13 IV 7. Die unwillkrliche Mobilitt des Sakrums zwischen den Beckenknochen .............. 13 IV 8. Die Funktion des Primren Atemmechanismus ........................................................ 13 IV 9. Der Rhythmus ........................................................................................................... 14 IV 10. Erklrungsmodelle fr den Primren Atemmechanismus......................................... 14

    V Embryologie ................................................................................................................. 16

    V 1. Die Bedeutung der Embryologie fr die Praxis ........................................................ 16 V 2. Geschichtlicher berblick ber die Untersuchung der Humanembryologie ............ 17 V 3. Der Mensch als Embryo zwischen Himmel und Erde .............................................. 19 V 4. Der Embryo eine Dokumentation der kinetischen Anatomie ................................ 21 V 5. Die Forschung ........................................................................................................... 21 V 6. Die Kinetische Entwicklungstheorie......................................................................... 22 V 6.1. Materialbewegungen und Stoffwechselfelder ........................................................... 22 V 6.2. Grenzgewebe und Binnengewebe ............................................................................. 23 V 6.2.1. Grenzgewebe....................................................................................................... 24 V 6.2.2. Keilepithelien ...................................................................................................... 26 V 6.2.3. Die Bedeutung der Flssigkeitsrume................................................................. 27 V 6.2.4. Binnengewebe ..................................................................................................... 28 V 6.2.5. Die acht Stoffwechselfelder ................................................................................ 28 V 6.2.6. Kinetische Entwicklungstheorie und der Primre Atemmechanismus ............... 32

    VI Die embryonale Entwicklung des Nervensystems ....................................................... 34

    VI 1. Erste Leistungen des Nervensystems sind Wachstumsleistungen ............................ 34 VI 2. Die Bildung des Neuralrohrs..................................................................................... 34 VI 2.1. Wachstumsleistungen des Neuralrohrs ............................................................... 35 VI 2.2. Wachstumsleistungen von Gehirn und Rckenmark .......................................... 36 VI 2.3. Gliederung des Nervensystems ........................................................................... 39

    VII Der Primre Atemmechanismus und seine Entstehung in der embryonalen Entwicklungsphase....................................................................................................... 41

    VII 1. Gestaltende Energie oder breath of life ................................................................. 41 VII 1.1. Anfnge des energetischen Aspektes .................................................................. 42

  • Embryologie aus Sicht der Craniosacralen Osteopathie 3/65 Rosmarie Walthert, Diplomarbeit, CSO-Schule R. Merkel, Zrich, 2005

    VII 1.2. Primitivknoten als Organisationszentrum ........................................................... 43 VII 1.3. Die ventrale Mittellinie oder Chorda dorsalis ..................................................... 44 VII 1.4. Die Bildung der Somiten..................................................................................... 45 VII 1.5. Die dorsale Mittellinie oder Zentralkanal des Neuralrohrs ................................. 46 VII 1.6. Abschliessende Gedanken zum energetischen Aspekt........................................ 47 VII 2. Gestaltende Bewegung.............................................................................................. 51 VII 2.1. Blutbildung und Herzkreislauf ............................................................................ 52 VII 2.2. Die Gestaltungsfunktion des Gefsssystems....................................................... 53 VII 2.3. Die Ausgestaltung der Krpergrundgestalt ......................................................... 56 VII 2.3.1. Die laterale Abfaltung ......................................................................................... 57 VII 2.3.2. Die kraniokaudale Krmmung ............................................................................ 58 VII 2.3.3. Embryonales ben des Primren Atemmechanismus (PAM) ............................ 59 VII 2.3.4. Embryonales ben der sekundren Lungenatmung............................................ 60 VII 3. Parallelen und Unterschiede von Primrem und Sekundrem Atemmechanismus. . 62 VII 3.1. Wechselwirkungen der Gewebeschichten........................................................... 62 VII 3.2. Relevanz fr meine praktische Arbeit. ................................................................ 62

    Bildnachweis: ........................................................................................................................... 64

    Literaturangabe: ....................................................................................................................... 65

  • Embryologie aus Sicht der Craniosacralen Osteopathie 4/65 Rosmarie Walthert, Diplomarbeit, CSO-Schule R. Merkel, Zrich, 2005

    I Zusammenfassung William Garner Sutherland hat seinem Konzept der cranialen Arbeit in der Osteo-pathie den Primren Atemmechanismus als inhrente Bewegung von Gehirn und Rckenmark zugrunde gelegt. Diese Bewegung ist als subtile Bewegung mit ent-sprechend sensibilisierter Palpationsfhigkeit an den beweglichen Schdelknochen und als unwillkrliche Bewegung am Sakrum und dank der Verbindung zu den Kr-perfaszien auch im brigen Krper wahrnehmbar. Sutherland hat den Ursprung dieses Mechanismus, entsprechend seiner Funktion (Pumpe fr das vense Gefsssystem im Schdelbereich, Homostase im ganzen Krper) in der embryonalen Phase angelegt. Bis heute bleibt dies Gegenstand von Diskussionen und Untersuchungen. Mit der vorliegenden Arbeit hoffe ich, etwas zu dieser Diskussion beitragen zu kn-nen. Das biodynamische Modell der Osteopathie (James S. Jealous, DO) und der cranio-sacralen Osteopathie (Franklin Sills) spricht von zwei Mittellinien, einer ventralen (An-lage der Chorda dorsalis) und einer dorsalen (Zentralkanal). Beide Mittellinien wer-den mit dem wandernden Chordafortsatz und Axialkanal induziert. Zuerst entsteht die Chorda dorsalis (spterer Nucleus pulposus). Wenig spter faltet sich die Neuralplat-te auf und schliesst sich zum Neuralrohr. Der Zentralkanal in seiner Mitte wird die dorsale Mittellinie. Beide Linien stehen fr ein feinstoffliches Energieprinzip, das fr die Aufrechterhaltung des Organismus whrend des ganzen Lebens sorgt. In fernst-lichen jahrtausende alten medizinischen Traditionen findet man dieses Prinzip in Form von zum Beispiel Chi in China oder Prana in Indien. In der vorliegenden Arbeit stelle ich die These auf, dass der Ursprung dieser Bewe-gung in der einzigen Krmmungsphase des Embryos liegt. Fr diese Krmmung ist das ungeheure Wachstum des Neuralrohrs verantwortlich, das sich in unmittelbarer Zusammenarbeit mit der Herz-/Gefssanlage (Blechschmidt) entwickelt. In dieser Phase geschieht die Organogenese schlechthin. Damit verbunden ist die Vernetzung des wachsenden Nervensystems mit den Organlagen des ganzen Krpers. Die Embryologen Jaap van der Wal und Erich Blechschmidt haben mir wichtige In-strumente fr meine Schlussfolgerungen geliefert: Von Jaap van der Wal habe ich das philosophische Empfindungskonzept der partizipierenden Phnomenologie und von Erich Blechschmidt die Untersuchungsergebnisse seiner Forschungsarbeiten zur kinetischen Entwicklungstheorie mit einer raum-zeitlich beschreibenden Gestal-tungsanatomie kennengel

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