2015 weihnachten

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Pfarrbrief der Kirchengemeinde St. Nikolaus Münster.

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    Advents- undWeihnachts-gottesdienste

    Seite 10

    Flchtlingen begegnen

    Seite 8

    Die Sternsingerkommen

    Seite 20

    Advent & Weihnachten

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    Impressum: St.Nikolaus Mnster Nr. 8 11/2015

    Herausgeber:Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus MnsterKoordinierungskreis ffentlichkeitsarbeitHerrenstrae 15, 48167 Mnsterredaktion@st-nikolaus-muenster.dewww.st-nikolaus-muenster.de

    www.facebook.com/sanktnikolausmuensterRedaktion: Godehard Anuth, Mechthild Emmerich, Andreas Glahn, Friedhelm Hoppe, Inge Lewejohann, Karin Plas, Sebastian Reimann (verantwortlich), Heike Tytko

    Layout: Friedhelm HoppeFotos: Annemarie Reimann (Titel, Seite 19)Auflage: 10.000 ExemplareDruck: Druckerei Stelljes, Mnster

    Inhalt 2 Impressum 3 Vorwort 4 Impulsseite 6 Weihnachten feiern 7 Alexandra Damhus im Interview 8 Im Schatten deiner Flgel finde ich Zukunft10 Advents- u. Weihnachtsgottesdienste 14 Max Eickmann im Interview15 Buchbesprechung16 Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger17 Notfallhandy 18 Kontakte zur Gemeinde / Pfarrbros19 Regelmige Gottesdienste20 Die Sternsinger kommen

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    Willkommen

    Und wieder ist Advent und wieder ist Weih-nachten und wieder ist so viel zu tun, damit das Fest der Familie und der winterlichen Stimmung ein gutes und gesegnetes Ende nimmt.Und doch ist diesmal so einiges anders, fr mich, vielleicht auch fr Sie! Wir wollen feiern, dass

    Gott Mensch gewor-den ist; und wh-rend ich diese Wor-te schreibe, gehen mir so viele andere Menschen durch den Kopf, durchs Herz. Die vielen tausenden Flchtlinge, die Men-schen, die alles zu-rckgelassen haben, um zu uns zu kom-men, um in ein Land

    zu kommen, das ihnen sicherlich manchmal als viel zu gelobtes Land vor Augen steht. Die vie-len Menschen, die hoffen, hier Sicherheit und berlebensperspektive zu bekommen. Auch gehen mir aber die vielen Nachrichten von rech-ten Parolen und Gewalttaten an auslndischen Menschen, an Flchtlingseinrichtungen nicht aus dem Sinn.Und wir feiern Weihnachten? Ist das erlaubt? Ein Blick auf die Weihnachtsgeschichte, die wir ja in diesem Pfarrbrief abgedruckt haben, mag helfen. Ein Mann, eine Frau und ein Kind brechen aus

    Bekanntem und aus der Sicherheit ihres Lebens auf, mssen sich registrieren lassen, erfahren im Traum des Mannes Bedrohung und fliehen. Das ist die Weihnachtsgeschichte! Und es kommen Hirten und Knige, sie freuen sich ber das Kind in Armut, sie beschenken es mit Reichtmern und mit ihrer Gegenwart. Auch das ist die Weih-nachtsgeschichte! Ist die Weihnachtsgeschichte somit nicht auch eine gelungene Flchtlings-geschichte? Auch endet die Geschichte Jesu Le-ben hier auf Erden letztlich in Verrat, in Leid, im Tod. Aber sie endet auch im Leben, in Ostern!Und wir feiern Weihnachten! Erlaubt vor unse-rem Gewissen und mit unserem Herzen! So viele Menschen versuchen, die Flchtlingsgeschich-ten auch unserer Tage zum Leben zu begleiten. Materielle Begleitung, persnliche Begleitung, Nhe, das sind die Geschenke so vieler Ehren-, Neben- und Hauptamtlicher in diesen Tagen an den vielen Menschen aus der Ferne, auch an Weihnachten und darber hinaus. Feiern wir also miteinander, dass Gott Mensch geworden ist, dass er uns hilft, dass unser Leben gelingen kann, das Leben aller Menschen berall!So lade ich Sie alle zu den verschiedenen Got-tesdiensten unserer Pfarrei in der adventlichen und weihnachtlichen Zeit ein und wnsche Ih-nen im Namen aller Seelsorgerinnen und Seel-sorger ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes und friedvolles neues Jahr 2016,Ihr Jrg Hagemann, Pfarrer

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    Herbergssuche

    Text: Pfarrmagazin Lebendig der Seelsorgeeinheit Mnster-West

    Foto: ts-grafik.de/photocase.de

    Suche:Ruhiges Paar (beamtet, NR, keine Kinder, keine Haustiere) su. sof. o. spter grozgige Neubau-Whg. im Erdgeschoss, mind. 4 Zi, K, Bad, Gste-WC, Garten o. Terrasse, Keller und 2 PKW-Stellp. in MS-Zentrum, N-he Aasee. Angebote an Chiffre 246810.

    Su. bewohnbaren Kellerraum, mit WC, auf Dauer z. Wohnen (100 ). Angebote an [...].MZ 22.08.2015

    Fam. mit 3 Kindern, Kaninchen, Hund u. Katze sucht kl. Haus o. groe Whg. mit Garten gerne von Senioren zu mieten; kl. Hilfen b. Einkaufen, Putzen etc. mg-lich. Angebote bitte unter email@abc.de

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    Weihnachten feiern

    In jenen Tagen erlie Kaiser Augustus den Be-fehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; da-mals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazareth in Galila hinauf nach Juda in die Stadt Davids, die Betlehem heit; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam fr Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.

    Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz fr sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie frchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Frchtet euch nicht, denn ich verknde euch eine groe Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll:

    Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in

    einer Krippe liegt. Und pltzlich war bei dem Engel ein groes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Hhe und auf Erden ist Friede bei den Men-schen seiner Gnade. Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurckgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verknden lie.

    So eilten sie hin und fanden Maria undJosef und das Kind, das in der Krippe lag.Als sie es sahen, erzhlten sie, was ihnen ber dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hrten, staunten ber die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darber nach. Die Hirten kehrten zurck, rhmten Gott und prie-sen ihn fr das, was sie gehrt und gesehen hat-ten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

    Lukas-Evangelium 2, 1-20

    Wie feiern Sie?Im neuen Gotteslob finden Sie unter der Nr. 26 einen Vorschlag, wie Sie in der Familie den Heiligen Abend feiern knnen. Erzh-len Sie uns, was bei Ihnen an Weihnachten nicht fehlen darf und wie Sie Weihnachten feiern! Schreiben Sie uns eine E-Mail an weihnachten@st-nikolaus-muenster.de oder auf www.facebook.com/sanktnikolausmu-enster. Die Einsendungen werden rund um die Weihnachtstage verffentlicht.

    Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.

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    Alexandra Damhus im Interview

    Alexandra Damhus (Jahrgang 69) ist seit Herbst 2015 im Seelsorgeteam St. Nikolaus Mnster. Nach 16 Jahren als Regierungsangestellte im Landesdienst begann sie im Jahr 2003 mit der Ausbildung zur Pastoralreferentin im Bistum Mnster. Ihre bisherigen pastoralen Stationen waren in Recklinghausen, Laer, Schppingen.Um sie ein wenig kennenzulernen, haben wir sie fr unseren Pfarrbrief interviewt.

    Hinter jedem Christ steht bekanntlich eine Glaubensgeschichte. Was mgen Sie uns ber Ihre Herkunft erzhlen?Aufgewachsen bin ich in Rosendahl-Holtwick, einem kleinen Dorf nahe Coesfeld. Wie in ei-nem mnsterlndischen Dorf blich, bin ich dort katholisch sozialisiert worden. Geprgt ha-ben mich im Jugend- und jungen Erwawchse-nenalter die Katholische Landjugendbewegung und spter auch die ehrenamtliche Mitarbeit in der Pfarrgemeinde.Seit nunmehr gut 14 Jahren bin ich mehrmals jhrlich in der Benediktinerabtei Kornelimnster, die mir geistliche Heimat und ein zweites Zu-hause geworden ist. In der Abtei hngt ein, mitt-lerweile recht bekanntes, Emmaus-Gemlde der Knstlerin Janet Brooks-Gerloff, das mich auch immer wieder neu mit der Emmaus-Erzhlung in Berhrung bringt.

    Gibt es ein Zitat aus der Bibel, das fr Ihren Glaubensweg eine besondere Rolle spielt?Whrend sie redeten und ihre Gedanken aus-tauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. (Lk 24,15)

    Ich finde das wunderbar. Heit es doch, Jesus geht immer mit, wenn wir miteinander reden und uns ber das austauschen, was uns bewegt. Eben das Leben miteinander teilen. Eine wirklich gute Zusage.

    In welchen Bereichen Ihrer seelsorgerischen Aufgaben steckt bei Ihnen besonders viel Herzblut?In der Vergangenheit investierte ich viel Herz-blut in die Kinder- und Familienarbeit. Dabei war und ist es mir ein wichtiges Anliegen mit Menschen ber den Glauben ins Gesprch zu kommen.Fr mich ist der Glaube eine echte Lebenshilfe in guten wie in schlechten Tagen. Vom Auferste-hungsglauben her leben zu drfen, ist ein groes Geschenk. Gern mchte ich Menschen mit die-ser Hoffnung in Kontakt bringen.

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    fr die aus ihrer Heimat Geflohenen einsetzen. Fr die ehrenamtliche Arbeit hat sich bewhrt, dass jeweils vor Belegung einer Einrichtung die

    Im Schatten deiner Flgel finde ich Zuflucht (Ps 57,2)Flchtlingen begegnenvon Diakon Ralf Bisselik

    In den vergangenen Wochen hrten wir in d

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